- Fett-Dosierelement MA 5
- Nenndosiervolumen: 50 mm³
- Einbaulage: Beliebig
- Umgebungstemperaturbereich: +10°C bis +80°C
- Betriebsdruckbereich Eingang: 45 bis 70 bar
- Entlastungsdruck: < 15 bar
- Schmierstofftemperaturbereich: +10°C bis +80°C
- Schmierstoff: Fette auf Mineralölbasis und synthetischer Basis
- Penetration: bis NLGI-Kl. 2
- Für Rohrdurchmesser: 6 mm
- Bauform: LL
- Gewinde: M10x1
- Schlüsselweite: 12 mm
- Mit Dichtring
| Produkteigenschaft |
Wert |
| Artikelgewicht: |
0,05 kg
|
Herstellerinformationen (Manufacturer information):
SKF Lubrication Systems Germany GmbH
Motzener Straße 35/37
12277 Berlin
Deutschland
https://www.skf.com
Bei Maschinen mit zahlreichen Schmierstellen, denen kleine bis kleinste Schmierstoffmengen zugeführt werden müssen, ist eine intermittierende Dosierung erforderlich, um den Schmierstoffbedarf den maschinenspezifischen Erfordernissen optimal anzupassen zu können.
Diese Aufgabe übernehmen in einfachster Weise diese Dosierelemente, die mit jedem Schmierzyklus eine vorbestimmte Schmierstoffmenge abgeben.
Die Dosierelemente bestehen im Wesentlichen aus Schraubstück, Ventilgehäuse, Dosierkolben, Ventilkörper und Membrane.
Arbeitsweise
Mit Beginn der Fettförderung in die Hauptleitung stiegt der Druck im Dosierelement an. Dadurch bewegt sich die Membrane bis zum Anschlag der Ventilkörpers und verschließt dessen Innenbohrung. Beim weiteren Druckanstieg wird durch die Verformung der Membrane Schmierstoff in den Raum vor dem Dosierkolben gedrückt und dieser gegen die Federkraft bis zum oberen Anschlag verschoben.
Der sich im Dosierraum befindliche Schmierstoff wird durch die Querbohrung im Ventilkörper zur Schmierstelle gedrückt. Bei Entlastung der Hauptleitung wird bedingt durch die auf den Dosierkolben wirkende Federkraft zwischen Dosierkolben und Membrane ein Druck erzeugt, der größer ist als der Entlastungsdruck. Die Membrane bewegt sich bis zum unteren Anschlag und öffnet die Innenbohrung des Ventilkörpers. Dabei schichtet der Dosierkolben den vor ihm befindlichen Schmierstoff in den Dosierraum um. Der nächste Dosiervorgnag kann beginnen.
Besonderheit
Das Dosierelement schichtet bei einem Entlastungsdruck von 15 bar um. Dies bedeutet auch bei Fetten bis NLGKI Klasse 2 eine hohe Funktionssicherheit.