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Strömungswächter

STRÖMUNGSWÄCHTER

Zur Überwachung eines dauerhaften Ölstroms

Die Überwachung des Volumenstroms stellt in Schmieranlagen eine wichtige Aufgabe zur Steuerung der ordnungsgemäßen Funktion des Systems dar. Die Strömungswächter / Strömungszähler werden zur Überwachung eines dauerhaften Ölstroms eingesetzt. Sie kommen beispielsweise in Zylinder- und Kompressorenschmierungen zum Einsatz. Strömungssensoren sind zur Überwachung des Ölstroms geeignet von einer Dosierstelle zur Schmierstelle. Das Dosierelement dosiert nur kurzfristig eine kleine Menge Öl.



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Wenn Zuverlässigkeit zählt: Strömungswächter sichern Ihre Schmierung

In Öl-basierten Zentralschmieranlagen entscheidet der tatsächliche Fluss des Schmierstoffs über den sicheren Betrieb, nicht der Druck allein. Genau hier kommt der Strömungswächter ins Spiel: Er überwacht, ob das Öl wirklich zirkuliert, und meldet sofort, wenn der Durchfluss unterbrochen wird. So lassen sich Schäden durch Trockenlauf oder Mangelversorgung frühzeitig verhindern.

Mit den hochwertigen Strömungswächtern aus dem Sinntec Onlineshop stellen Sie sicher, dass Ihre Schmieranlage zuverlässig arbeitet – von der ersten Umdrehung bis zum letzten Tropfen.

Der Strömungswächter: Die sichere Kontrolle des Ölflusses

In Zentralschmieranlagen, die mit Öl (statt Fett) arbeiten – insbesondere in Umlaufschmieranlagen oder Systemen, die eine kontinuierliche, exakte Öldosierung erfordern – ist der Strömungswächter (auch Durchflusswächter genannt) ein absolut kritisches Bauteil. Seine Aufgabe ist es, zu überprüfen, ob der Schmierstoff tatsächlich fließt und nicht nur statischer Druck im System herrscht. Der Wächter misst also nicht den Druck, sondern die Bewegung des Schmiermediums und stellt so sicher, dass jedes Lager die lebenswichtige Menge Öl erhält.

Funktionsprinzip: Bewegung als Beweis

Die meisten Strömungswächter in der Schmierungstechnik arbeiten nach einem mechanisch-elektrischen Prinzip, das die kinetische Energie des fließenden Öls nutzt.

1. Mechanische Strömungswächter (Pendel- oder Paddelprinzip)
  • Aufbau: Im Inneren des Wächters befindet sich ein bewegliches Element – meist ein Pendel oder Paddel – das direkt in den Ölfluss hineinragt. Dieses ist über eine Achse oder einen Balgen mit einem Schaltkontakt verbunden.
  • Funktion: Fließt das Öl, übt es Druck auf das Paddel aus und bewegt es aus seiner Ruhestellung. Diese Bewegung betätigt den Schaltkontakt.
  • Signalisierung: Solange der Kontakt geschlossen ist, meldet das System „Fluss vorhanden“. Stoppt der Ölfluss (z. B. durch Pumpenausfall oder Blockade), fällt das Paddel in seine Ausgangsstellung zurück und der Schaltkontakt löst einen Alarm aus – die Maschine wird automatisch abgeschaltet, bevor Schäden entstehen.
2. Kalorimetrische (Thermische) Strömungswächter
  • Aufbau: Der Sensor enthält zwei Temperatursensoren und ein beheiztes Element.
  • Funktion: Das Heizelement erwärmt das Öl vor dem ersten Sensor. Fließt das Öl, wird die Wärme abgeführt; der zweite Sensor misst die Temperaturdifferenz. Diese Differenz zeigt die Strömungsgeschwindigkeit an.
  • Signalisierung: Übersteigt der Durchfluss den eingestellten Mindestwert, meldet der Sensor „Fluss OK“. Sinkt er darunter, ändert sich die Temperaturdifferenz – der Alarm wird ausgelöst.

Im Gegensatz zu einfachen Druckschaltern, die lediglich den Druckzustand erfassen, liefert der Strömungswächter den entscheidenden Nachweis der tatsächlichen Ölbewegung. So werden Fehlmeldungen vermieden und echte Störungen zuverlässig erkannt.

Vorteile und Auswahlkriterien

  • Bandbreite der Durchflussmengen: Wächter für sehr kleine Ölmengen (Milliliter pro Minute, z. B. für Öl-Luft-Systeme) bis hin zu hohen Durchflussraten (Liter pro Minute, z. B. für Umlaufschmieranlagen).
  • Verschiedene Bauprinzipien: Wahl zwischen robustem mechanischem Paddelprinzip für zähflüssige Öle und präzisem kalorimetrischem Prinzip für feine Strömungen.
  • Materialauswahl: Modelle aus Messing, Edelstahl oder chemikalienbeständigen Kunststoffen – ideal für hohe Temperaturen, aggressive Medien oder hygienische Anwendungen in der Lebensmittelindustrie.
  • Einstellbare Schaltpunkte: Viele Strömungswächter lassen sich vor Ort feinjustieren, um exakt auf die vom Maschinenhersteller geforderte Mindestmenge eingestellt zu werden.

Durch die große Auswahl an Bauformen und technischen Parametern stellt Sinntec sicher, dass Sie für jede Anwendung – von der präzisen Dosierschmierung bis zur industriellen Umlaufschmierung – den optimalen Strömungswächter finden, um die Zuverlässigkeit und Sicherheit Ihrer Anlage zu maximieren.

Jetzt Schmierung intelligent überwachen – mit Strömungswächtern von Sinntec

Stillstände kosten Zeit und Geld – ein Strömungswächter schützt Sie davor. Er sorgt für einen konstanten Ölfluss, maximale Betriebssicherheit und volle Kontrolle über Ihre Schmierung.

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Problemlösungen

Diese Meldung ist das primäre Warnsignal und weist auf einen kritischen Ausfall hin. Die häufigste Ursache ist der Ausfall der Pumpe oder eine vollständige Blockade der Hauptversorgungsleitung (z.B. durch Schmutz oder ein eingefrorenes Ventil). Zuerst die Pumpenfunktion prüfen und den Druck im System messen. Ist der Druck vorhanden, aber der Fluss nicht, ist die Leitung blockiert. Als letzte elektrische Ursache ist ein Kabelbruch oder ein defekter Schaltkontakt im Wächter zu prüfen, der den Kontakt dauerhaft öffnet.

Wenn die Pumpe ausgeschaltet ist und kein Öl fließt, aber der Wächter dennoch "Fluss OK" meldet, ist er mechanisch festgefahren (verklebt) oder der Schaltkontakt intern kurzgeschlossen. Bei Paddelwächtern ist das Pendel durch zähes, verharztes Öl oder Schmutz in der Position "Fluss vorhanden" festgeklemmt. Zur Behebung muss der Wächter ausgebaut, gründlich gereinigt und auf freie mechanische Bewegung geprüft werden. Ist der Kontakt kurzgeschlossen, muss das Gerät ausgetauscht werden.

Die langsame Reaktion deutet darauf hin, dass die Rückstellkraft (Feder oder Schwerkraft) nicht stark genug ist, um das Paddel schnell in die Ruhestellung zurückzuführen. Dies liegt oft an zu zähflüssigem Öl (gerade bei Kälte), das die Bewegung des Paddels oder die Dämpfung im Gehäuse stark verlangsamt. Bei älteren Wächtern können Ablagerungen an der Achse die Bewegung behindern. Prüfen Sie die Viskosität des Öls und reinigen Sie die Mechanik oder ersetzen Sie den Wächter durch ein Modell, das für die aktuellen Betriebsbedingungen besser geeignet ist.

Das flackernde Signal tritt auf, wenn der Ölfluss nicht konstant ist, was oft auf Luftblasen im Öl oder eine unruhige Pumpenförderung hindeutet. Häufig liegt der Wächter auch genau am kritischen Schaltpunkt, sodass leichte Druck- oder Strömungsschwankungen ihn hin- und herschalten lassen. Dies kann durch die Erhöhung des Mindestdurchflusses (höhere Pumpenleistung) oder die Neueinstellung des Schaltpunktes behoben werden. Bei elektrischem Flackern sind Wackelkontakte in der Verkabelung durch Vibrationen möglich.

Ein zu niedrig eingestellter Schaltpunkt bedeutet, dass der Wächter bereits bei einer leichten Reduzierung des Ölflusses (die noch tolerierbar wäre) Alarm auslöst. Die Ursache ist meist eine falsche Justierung der Stellschraube oder eine zu schwache Feder im mechanischen Wächter. Bei manchen Wächtern kann auch die falsche Einbaulage (z.B. senkrechte statt waagerechte Montage) die Federkraft negativ beeinflussen. Die Lösung ist die Neukalibrierung des Schaltpunkts nach Herstellervorgaben.

Hier wird der Wächter erst bei einer massiven Reduzierung des Flusses oder gar bei dessen kompletten Stopp aktiv. Die Ursache ist oft eine zu hohe Vorspannung der Feder im mechanischen Wächter oder eine falsche Kalibrierung. Ist das Öl viskoser geworden, kann es auch bei zu geringem Durchfluss noch genug Kraft auf das Paddel ausüben. Korrigieren Sie die Kalibrierung auf den tatsächlichen Mindestdurchfluss, der für die Lager sicher ist, und prüfen Sie, ob die Ölviskosität zum Wächtertyp passt.

Elektrische Ausfälle im Strömungswächter sind meist auf Überspannung (z.B. bei fehlerhaftem Schalten von Lasten) oder das Eindringen von Feuchtigkeit in den Schaltkopf zurückzuführen, was zu Korrosion führt. Bei mechanischen Wächtern kann der Schaltkontakt selbst durch häufiges Schalten bei hoher Last verschlissen oder verschweißt sein. Überprüfen Sie die Spannungsstabilität und sorgen Sie für eine trockene Montageumgebung. Bei einem internen Kurzschluss ist ein Austausch des Geräts notwendig.

In Öl-Luft-Systemen tritt der Alarm häufig auf, weil die Ölpumpe beim Start zu lange braucht, um den Mindestvordruck und somit den Ölfluss zu etablieren. Dies ist ein temporäres Problem. Die Lösung besteht darin, eine Anlaufverzögerung in der Steuergeräte-Software zu programmieren, die den Strömungswächter für eine kurze Zeit (z.B. 5–10 Sekunden) nach dem Start der Pumpe ignoriert, bis der stabile Betriebszustand erreicht ist.

Der kalorimetrische Sensor misst die Wärmeabfuhr des Öls. Eine permanente Abweichung (Fehlmessung) wird oft durch Verschmutzung oder Ablagerungen auf der beheizten Sonde verursacht, was die Wärmeübertragung beeinträchtigt. Eine weitere Ursache ist eine falsche Kalibrierung auf die spezifische Viskosität des Öls. Die Sonde muss gereinigt und der Sensor auf die korrekte Ölsorte neu kalibriert werden. Ein Defekt des Heizelements ist ebenfalls möglich.

Wenn der Strömungswächter unter gleichen Bedingungen unterschiedliche Schaltpunkte liefert, deutet dies auf instabile interne Bedingungen hin. Hauptursachen sind Druckschwankungen im System oder Temperaturdifferenzen im Ölfluss, die mechanische oder thermische Wächter irritieren. Bei mechanischen Wächtern kann auch die Abnutzung der Gelenke und Achsen die Genauigkeit reduzieren. Prüfen Sie die Stabilität der Betriebsbedingungen und ersetzen Sie bei Verschleiß den Wächter.

Wenn die Kalibrierschraube keinen Einfluss auf den Schaltpunkt nimmt, ist sie entweder intern blockiert/defekt oder die Mechanik im Inneren des Wächters ist durch Verunreinigungen festgeklebt. Prüfen Sie zuerst die freie Bewegung aller mechanischen Teile. Ist die Blockade nicht behebbar, oder ist die Einstellmechanik verschlissen, muss der Wächter ausgetauscht werden. Stellen Sie sicher, dass das verwendete Öl der Viskosität entspricht, für die der Wächter konzipiert wurde.

Ein digitaler Strömungswächter mit Anzeige meldet interne Probleme über Fehlercodes. Diese weisen oft auf interne Sensordefekte (z.B. Temperatursensoren defekt), Firmware-Fehler oder Speicherfehler (EEPROM) hin. Konsultieren Sie das Handbuch des Herstellers, um den Code zu identifizieren. Ein dauerhafter Fehlercode, der sich nicht durch einen Reset beheben lässt, erfordert fast immer den Austausch des Geräts.

Ein Alarm nach dem Wechsel des Schmieröls ist wahrscheinlich auf eine Veränderung der Viskosität zurückzuführen. Das neue Öl ist möglicherweise dünnflüssiger als das alte, was bei mechanischen Wächtern die Kraft auf das Paddel reduziert und einen Flussfehler meldet. Oder das neue Öl ist chemisch aggressiver und schädigt Dichtungen/Materialien. Überprüfen Sie die Viskosität und passen Sie den Schaltpunkt des Wächters an die neue Durchflussrate an.

Korrosion entsteht, wenn das Wächtermaterial nicht für die Umgebung oder das Medium geeignet ist. Messing ist beispielsweise anfällig in sauren Umgebungen oder bei Anwesenheit von Wasser im Öl. Auch aggressive Additive im Schmieröl können das Material angreifen. Die Lösung ist der sofortige Wechsel zu einem korrosionsbeständigeren Material (z.B. Edelstahl V4A) und die Prüfung der Ölqualität auf Wasserkontamination.

Der Bruch des Paddels oder Pendels ist ein seltener, aber schwerwiegender mechanischer Fehler. Er wird in der Regel durch einen überdimensionierten Ölfluss (zu hohe Pumpenleistung), Materialermüdung durch extreme Vibrationen oder durch Fremdkörper (z.B. Metallabrieb) im Ölstrom verursacht. Der Wächter muss ersetzt werden. Installieren Sie Filter vor dem Wächter, um künftige Schäden durch Fremdkörper zu verhindern, und überprüfen Sie die Pumpenauslegung.

Wenn der Wächter richtungsabhängig ist und rückwärts in die Leitung montiert wurde, arbeitet er entweder gar nicht oder liefert falsche Signale. Prüfen Sie die Montageanleitung des Herstellers bezüglich der korrekten Fließrichtung (oft durch einen Pfeil auf dem Gehäuse markiert). Bauen Sie den Wächter in der korrekten Fließrichtung wieder ein.

Eine Leckage am Wächter ist fast immer auf eine fehlerhafte Montage zurückzuführen: beschädigtes Gewinde, falsche Dichtung (nicht medienbeständig) oder zu geringes Anzugsmoment. Zudem verlangen manche Wächter eine exakte Ausrichtung (z.B. horizontal); eine falsche Ausrichtung kann ebenfalls Fehler verursachen. Beheben Sie die Montagefehler und tauschen Sie beschädigte Dichtungen oder Gewindebereiche aus.

Das Problem liegt nicht am Wächter, sondern an der zentralen Steuerung (SPS). Die Steuerung kann das Signal ignorieren, wenn sie falsch programmiert ist (z.B. falsche Signalart N.O./N.C. erwartet) oder der Eingangskanal der Steuerung defekt ist. Prüfen Sie die Programmierung und testen Sie den Eingangskanal der Steuerung mit einem externen Signal.

Bei kalorimetrischen Wächtern deutet eine Überhitzung auf keine oder zu geringe Durchflussmenge hin. Das Heizelement kühlt nicht ab, wodurch die Temperatur steigt. Dies ist ein sicheres Zeichen für einen Flussfehler. Bei einer intakten Pumpe kann auch eine extrem hohe Umgebungstemperatur zur Überhitzung führen. Beheben Sie den Flussfehler, oder installieren Sie den Wächter in einer kühleren Umgebung.

Wenn der Wächter extrem empfindlich reagiert und bereits geringe Undichtigkeiten einen Alarm auslösen, ist der Schaltpunkt zu empfindlich oder zu niedrig eingestellt. Bei einem Umlaufschmiersystem kann es auch sein, dass der Wächter zu nah an der Pumpe montiert ist und deren Pulsation misst. Justieren Sie den Schaltpunkt auf eine geringere Empfindlichkeit, die den sicheren Mindestfluss garantiert, und installieren Sie ggf. eine Dämpfung im System.