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wir schließen unseren Betrieb vom 19.12.2025 bis zum 01.01.2026.
Ab dem 02.01.2026 werden wir wieder wie gewohnt für Sie da sein und Bestellungen entgegen nehmen, sowie bearbeiten.
Letzter Warenausgang ist am 18.12.2025.
Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.
Ihr Team von Sinntec Schmiersysteme

Gefahrenanalyse nachfolgender Flüssigkeiten

 

Aceton bis 50%:

Leicht entzündlich, Dämpfe bilden explosionsfähige Gemische. Kann Augen und Atemwege reizen. Bei Hautkontakt Entfettung und Reizung möglich. Vorsicht bei Lagerung und Handhabung in unbelüfteten Bereichen.
 

AdBlue® bis 60°C:

Geringe akute Toxizität, aber nicht als Trinkwasserersatz geeignet. Kann Metall korrodieren. Bei Erwärmung oder Zersetzung Freisetzung von Ammoniak möglich, das ätzend und gesundheitsschädlich ist.
 

Alkohol:

Leicht entzündlich, Dämpfe können mit Luft explosionsfähige Gemische bilden. Wirkt narkotisierend beim Einatmen. Bei oraler Aufnahme toxisch. Vorsicht vor offenen Flammen und Zündquellen.
 

Ameisensäure ab 80%:

Hochkonzentriert ist sie stark ätzend und korrosiv. Verursacht schwere Verätzungen der Haut, Augen und Atemwege. Dämpfe sind reizend und toxisch. Unbedingt geeignete Schutzausrüstung tragen.
 

Ameisensäure bis 80%:

Ätzend und korrosiv, führt zu Reizungen und leichten Verätzungen von Haut und Schleimhäuten. Dämpfe sind atemreizend. Geringere Gefahr als hochkonzentrierte Säure, dennoch Schutzmaßnahmen nötig.
 

Ammoniak:

Stark ätzendes und reizendes Gas/Lösung. Verursacht schwere Augenschäden und Verätzungen der Haut sowie Atemwege. Kann in hohen Konzentrationen tödlich sein. Sehr charakteristischer, stechender Geruch.
 

Benzin:

Extrem leicht entzündlich, Dämpfe sind schwerer als Luft und bilden explosive Gemische. Gesundheitsschädlich beim Einatmen. Kann Hautreizungen und schwere Lungenschäden verursachen. Krebserregender Verdacht (Karzinogen).
 

Chlorbleichlauge:

Stark ätzend und reizend für Haut, Augen und Atemwege. Bei Kontakt mit Säuren entsteht das hochgiftige Chlorgas. Wirkt korrosiv auf Metalle. Nie mit Säuren mischen.
 

Chromsäure:

Sehr starkes Oxidationsmittel, extrem ätzend und korrosiv. Kann Brände auslösen bei Kontakt mit organischem Material. Hochgiftig und krebserregend (Karzinogen). Strikte Schutzmaßnahmen notwendig.
 

Diesel:

Brennbar, aber schwerer entzündlich als Benzin. Dämpfe können explosionsfähige Gemische bilden. Gesundheitsschädlich beim Einatmen. Gefahr der Hautreizung und Lungenaspirationsgefahr bei Verschlucken.
 

Eisen II/III Chlorid bis 60°C:

Ätzend und stark korrosiv, besonders bei höheren Temperaturen. Kann Haut und Augen reizen/verätzen. Gefährlich bei Kontakt mit Wasser, da Hitze und korrosive Dämpfe entstehen können.
 

Essigsäure ab 80%:

Hochkonzentriert ist sie stark ätzend und korrosiv. Verursacht schwere Haut- und Augenschäden. Dämpfe sind stark reizend und brennbar. Vorsicht bei offener Flamme, Brandgefahr.
 

Essigsäure bis 80%:

Ätzend und korrosiv. Kann zu Reizungen und Verätzungen der Haut und Schleimhäute führen. Konzentration unter 80% mindert die Gefahr, dennoch Schutzmaßnahmen (Handschuhe, Brille) erforderlich.
 

Ethanol:

Leicht entzündlich, Dämpfe bilden explosionsfähige Gemische. Kann Augen und Atemwege reizen. Wirkt systemisch toxisch bei oraler Aufnahme. Ähnliche Gefahren wie Alkohol, Vorsicht bei Zündquellen.
 

Ethylalkohol:

Chemisch identisch mit Ethanol, daher leicht entzündlich und bildend explosionsfähige Dämpfe. Wirkt narkotisierend und toxisch bei Aufnahme. Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen bei brennbaren Flüssigkeiten beachten.
 

Ethylenglykol:

Giftig bei oraler Aufnahme (schwere Nierenschäden, neurologische Schäden). Hautkontakt führt selten zu Problemen. Geringe Entzündbarkeit, aber Dämpfe können reizend sein. Nicht zum Trinken geeignet.
 

Flusssäure:

Extrem gefährlich, da sie tief in die Haut eindringt, ohne sofort Schmerz zu verursachen. Verursacht schwere, oft tödliche Verätzungen der Knochen (Kalziumbindung). Hochtoxisch. Sofortige ärztliche Behandlung nötig.
 

Frostschutzmittel:

Enthält meist Ethylenglykol, daher giftig bei Verschlucken. Gefahr von Nierenversagen. Geringe Entzündbarkeit. Behälter dicht verschlossen halten, um Verwechslung mit Trinkwasser zu vermeiden.
 

Glyzerin:

Nicht als gefährlich eingestuft, aber brennbar bei hohen Temperaturen. Dämpfe können bei starker Erhitzung reizend wirken. Hygroskopisch (zieht Wasser an). Geringe akute Toxizität.
 

Isocyanat:

Kann schwere Atemwegserkrankungen (Asthma) verursachen, auch bei geringer Exposition. Hochreaktiv mit Wasser. Haut- und Augenkontakt meiden. Sensibilisierende Wirkung (Allergieauslöser).
 

Kalkmilch:

Ätzend und reizend (hoher pH-Wert). Kann Augen und Haut reizen. Bildung von Staub bei Trocknung. Vorsicht beim Arbeiten in schlecht belüfteten Räumen.
 

Kerosin:

Brennbar (Schweröl), Dämpfe können explosionsfähige Gemische bilden. Gesundheitsschädlich. Kann zu Hautreizungen und Lungenaspirationsgefahr bei Verschlucken führen. Ähnliche Gefahren wie Diesel.
 

Lack:

Leicht entzündlich (Lösemittel), Dämpfe sind gesundheitsschädlich und brennbar. Kann Haut und Atemwege reizen. Einige Inhaltsstoffe können karzinogen oder sensibilisierend wirken. Gute Belüftung erforderlich.
 

Natriumhypochlorit ab 12,5%:

Stark ätzend und korrosiv. Reagiert mit Säuren unter Freisetzung von giftigem Chlorgas. Verursacht schwere Verätzungen. Hochkonzentriert besonders gefährlich.
 

Natriumhypochlorit bis 12,5%:

Ätzend und reizend. Gefahr der Chlorgasfreisetzung bei Kontakt mit Säuren. Geringere Ätzgefahr als hochkonzentriert, dennoch Schutzmaßnahmen nötig.
 

Natronlauge bis 60°C:

Stark ätzend (Basisch, hoher pH-Wert). Verursacht schwere Verätzungen der Haut und irreversible Augenschäden. Korrosiv auf Metallen. Vorsicht bei Handhabung.
 

Öle:

Geringe Entzündbarkeit, aber bei hohen Temperaturen brennbar. Können Rutschgefahr verursachen. Gebrauchtöle können krebserregende Stoffe enthalten. Gefahr der Gewässerverschmutzung.
 

Polyol:

Meist geringe Toxizität, aber einige Typen können Haut und Augen reizen. Wird oft in Kombination mit Isocyanaten verwendet (Vorsicht vor deren Gefahren). Geringe Entzündbarkeit.
 

Salpetersäure ab 10 %:

Stark ätzend und korrosiv. Verursacht schwere Verätzungen und giftige Stickoxide beim Erhitzen oder Reagieren mit Metallen. Starkes Oxidationsmittel.
 

Salpetersäure bis 10%:

Ätzend und reizend. Gefahr der Verätzung ist geringer als bei hoher Konzentration. Dennoch korrosive Wirkung. Geeignete Schutzkleidung und Augenschutz erforderlich.
 

Salzsäure:

Stark ätzend und korrosiv. Setzt ätzende und reizende Chlorwasserstoffdämpfe frei. Verursacht schwere Schäden an Haut, Augen und Atemwegen. Nur unter guter Belüftung handhaben.
 

Schmierstoffe:

Geringe Entzündbarkeit. Gebrauchtöle können gesundheitsschädliche Verbrennungsrückstände enthalten (Karzinogene). Gefahr der Gewässerverschmutzung. Rutschgefahr bei Leckagen.
 

Schwefelsäure ab 50%:

Hochkonzentriert ist sie extrem ätzend und korrosiv. Stark exotherme Reaktion bei Kontakt mit Wasser (Hitzeentwicklung). Verursacht schwere Verbrennungen.
 

Schwefelsäure bis 50%:

Ätzend und korrosiv. Verursacht Reizungen und Verätzungen. Geringere Gefahr als hochkonzentriert, aber Vorsicht vor exothermer Reaktion bei Verdünnung (immer Säure ins Wasser!).
 

Tulol:

Leicht entzündlich, Dämpfe bilden explosionsfähige Gemische. Gesundheitsschädlich (narkotisierende Wirkung, schädigt das zentrale Nervensystem). Gefahr der Hautreizung.
 

Wasserstoffperoxid:

Starkes Oxidationsmittel. Kann bei Kontakt mit brennbaren Materialien Brände oder Explosionen auslösen. Ätzend und reizend für Haut und Augen. Setzt Sauerstoff frei.
 

Zyanid:

Hochgiftig (sehr kleine Mengen können tödlich sein). Freisetzung von tödlichem Blausäuregas (HCN) bei Kontakt mit Säuren. Kontakt mit Haut, Augen und Atemwegen meiden. Sofortige Maßnahmen bei Exposition.