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Beka Max Komponenten

BEKAMAXKOMPONENTEN

Wir bieten Ihnen hochwertige automatische Zentralschmiersysteme, Pumpen, Verteiler und Zubehör von Beka Max Groeneveld an. Ideal für Anwendungen in Transport, Bau, Landwirtschaft und Industrie.
 

Sollte ein benötigtes Produkt nicht in unserem Sortiment sein, kontaktieren Sie uns gerne. Wir beraten Sie individuell und finden gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung für Ihre Anforderungen.



Wir sind Ihr Partner für BEKA MAX Komponenten

Jede Maschine ist nur so gut wie ihre Schmierung. In Baumaschinen, Nutzfahrzeugen und Industrieanlagen entscheidet die richtige Schmierstoffversorgung über Lebensdauer, Effizienz und Betriebssicherheit. BEKA MAX Zentralschmiersysteme, erhältlich bei Sinntec, übernehmen diese Aufgabe vollautomatisch - präzise, zuverlässig und sicher.
Sie versorgen alle Schmierstellen exakt mit der richtigen Menge an Fett oder Öl, ganz ohne manuelles Nachfetten. Das Ergebnis: weniger Verschleiß, längere Laufzeiten, geringere Wartungskosten und maximale Maschinenverfügbarkeit.

Das A und O für jede Maschine, die täglich Höchstleistungen erbringt, ist die optimale Schmierung. Wer sich im Bereich Bau, Transport oder Industrie mit schweren Maschinen beschäftigt, weiß, dass manuelle Wartung zeitraubend, unpräzise und manchmal sogar gefährlich ist. Hier kommen moderne Zentralschmiersysteme ins Spiel.

Die Komponenten von BEKA MAX bilden ein modulares System, das dafür sorgt, dass jeder Lagerpunkt, jeder Bolzen und jede Kette genau die richtige Menge Schmierstoff zur richtigen Zeit erhält. Dies ist der Schlüssel, um Verschleiß drastisch zu reduzieren, die Lebensdauer von Bauteilen zu maximieren und ungeplante Stillstände zu verhindern. Wir erklären Ihnen hier, wie die wichtigsten dieser Bauteile im Detail funktionieren und warum sie so unerlässlich sind.

Funktion der BEKA MAX Pumpen:

Die Pumpen sind das Herzstück jeder Anlage. Sie bauen den nötigen Druck auf und transportieren das Schmiermedium aus dem Vorratsbehälter durch das komplexe Netzwerk von Leitungen.

BEKA MAX Container-/Fasspumpen

Wenn eine Anlage sehr große Mengen an Schmierstoff benötigt (z.B. in großen Industrieanlagen oder Bergbaufahrzeugen), sind die internen Pumpenbehälter schnell erschöpft. Hier setzen Container- oder Fasspumpen an. Sie sind so konstruiert, dass sie direkt in genormte 20-Liter-Eimer oder 200-Liter-Fässer eingesetzt werden können. Die Pumpe taucht direkt in das Gebinde ein und saugt den Schmierstoff von unten an. Dies ist besonders effizient, da der Schmierstoff direkt aus dem Originalgebinde verarbeitet wird, was den Befüllvorgang vereinfacht und Verunreinigungen reduziert. Der Antrieb erfolgt meist hydraulisch oder pneumatisch.

BEKA MAX Progressivpumpen (Das Zwangssystem)

Die Progressivpumpe ist darauf ausgelegt, den Schmierstoff mit einem hohen, konstanten Druck in die Hauptleitung zu drücken. Ihr Name leitet sich vom nachgeschalteten Verteilsystem ab: Sie fördert, solange die Progressivverteiler arbeiten. Wird ein Verteiler blockiert, steigt der Druck in der Hauptleitung stark an. Das ist das Sicherheitsprinzip des Progressivsystems – es erzwingt die Schmierung aller Punkte oder meldet sofort eine Störung.

BEKA MAX Einleitungspumpen (Das Impulssystem)

Diese Pumpen werden für sogenannte Einleitungssysteme benötigt, bei denen jedes Dosier- oder Zumessventil nur über eine einzige Hauptleitung versorgt wird. Die Pumpe erzeugt intermittierend Druckimpulse. Sie fördert den Schmierstoff für eine kurze Zeit mit hohem Druck in die Hauptleitung und schaltet dann ab. Nach dem Abschalten wird die Hauptleitung über ein internes Ventil entlastet (der Druck fällt ab). Dieser Wechsel zwischen Druck und Entlastung ist für die Funktion der Zumessventile unerlässlich.

BEKA MAX Zahnradpumpen

Zahnradpumpen arbeiten anders als Kolbenpumpen. Im Inneren bewegen sich zwei oder mehr ineinandergreifende Zahnräder. Der Schmierstoff wird von den Zahnradflanken in den Zwischenräumen mitgenommen und von der Saug- zur Druckseite transportiert. Diese Pumpen sind ideal für Öl oder dünnflüssiges Fließfett und erzeugen in der Regel einen niedrigeren Förderdruck (z.B. 30–35 bar) als Fettpumpen, was in Ölschmiersystemen oft ausreichend ist.

BEKA MAX Pneumatikpumpen

Diese Pumpen nutzen Druckluft als Antriebsenergie. Ein Druckluftmotor oder -zylinder treibt den Pumpenkolben an. Sie sind ideal, wenn in einer Anlage ohnehin ein Druckluftnetz vorhanden ist oder wenn keine elektrische Energie zur Verfügung steht. Sie sind besonders robust und zuverlässig in rauen Umgebungen.

BEKA MAX Fettschmierpumpen und Ölschmierpumpen

Obwohl die Bauart variieren kann (Progressiv, Zahnrad, etc.), liegt der funktionelle Unterschied im Schmiermedium. Fettschmierpumpen müssen den hohen Drücken und der Zähigkeit (Viskosität) von Fetten (bis NLGI-Klasse 2) standhalten. Ölschmierpumpen sind für dünnflüssige Öle optimiert und benötigen oft weniger Druck, müssen aber eine präzisere Dosierung bei geringen Mengen gewährleisten.

Verteilung und Dosierung:

Der Verteiler sorgt dafür, dass die von der Pumpe gelieferte Schmierstoffmenge korrekt aufgeteilt wird.

BEKA MAX Progressivverteiler

Der Progressivverteiler ist das Kernstück der Zwangsschmierung. Er besteht aus einer Kaskade von hintereinander geschalteten Folgekolben (oder Dosierkolben). Wenn der Schmierstoff von der Pumpe unter Druck in den Verteiler gepresst wird, bewegt er den ersten Kolben. Dieser Kolben gibt eine vordefinierte Menge Schmierstoff an die erste Schmierstelle ab und leitet gleichzeitig den Rest des Schmierstoffs zum nächsten Kolben weiter. Das Prinzip ist: Der eine Kolben muss sich bewegen, damit der nächste bewegt werden kann. Das garantiert, dass alle angeschlossenen Schmierstellen nacheinander bedient werden. Bleibt ein Kolben stehen (z.B. durch eine verstopfte Schmierstelle), stoppt der gesamte Verteiler, was sofort über einen Druckschalter gemeldet werden kann – die Garantie, dass die Schmierung funktioniert.

BEKA MAX Einleitungsverteiler / Zumessventile

Diese Komponenten werden im Einleitungssystem (oft auch als Einstrang- oder Widerstandssystem bezeichnet) eingesetzt. Sie funktionieren nur durch den Druckwechsel der Pumpe:

- Druckphase: Die Pumpe erzeugt hohen Druck in der Hauptleitung. Die Zumessventile saugen in dieser Phase eine definierte Menge Schmierstoff in ihre Dosierkammer.

- Entlastungsphase: Die Pumpe schaltet ab, und die Hauptleitung wird entlastet (Druck fällt auf nahe Null). Durch diesen Druckabfall wird der Kolben im Zumessventil mechanisch in seine Ausgangsposition zurückgedrückt, wodurch der zuvor angesaugte Schmierstoff zwangsweise an die Schmierstelle abgegeben wird. Sie sind ideal für Öl und Fließfette und für sehr viele Schmierstellen geeignet.

BEKA MAX Dosiernippel und Dosierventile

Diese sind die Endpunkte des Systems, die direkt am Lager oder am Schmierpunkt montiert sind. Sie sind kleine, präzise mechanische Dosiereinheiten.

- Dosierventile (häufig im Einleitungssystem): Sie geben, wie oben beschrieben, eine feste, vordefinierte Menge (z.B. 0,1 cm³/Hub) pro Druckzyklus an das Lager ab. Sie sind für die dosierte Zufuhr an Ölen und Fließfetten zuständig.

- Dosiernippel (oft für einfache Systeme oder spezielle Punkte): Sie dienen als präzise Anschlüsse, die eine vordefinierte Schmierstoffmenge vom Verteiler zum Schmierpunkt leiten, oft in Kombination mit Schlauchverbindungen.

Steuerung und Sicherheit

Diese Komponenten sorgen für den bedarfsgerechten Betrieb und schützen die Anlage.

BEKA MAX Steuergeräte (z.B. BEKA-troniX)

Das Steuergerät ist das digitale Gehirn der Zentralschmieranlage. Seine Hauptaufgabe ist es, die Pumpe zu den richtigen Zeitpunkten zu aktivieren.

- Zeitsteuerung: Die einfachste Form; die Pumpe schmiert z.B. alle 4 Stunden für 5 Minuten.

- Takt-/Impulssteuerung: Die modernste Form; das Steuergerät zählt Betriebsstunden, Achsumdrehungen oder zurückgelegte Wegstrecken der Maschine (z.B. über ein Tacho-Signal) und schmiert erst, wenn eine definierte Arbeitsleistung erbracht wurde. Zudem verarbeitet das Steuergerät Fehlermeldungen von Druckschaltern oder Füllstandssensoren und zeigt diese dem Bediener an.

BEKA MAX Druckbegrenzungsventile

Dieses Ventil ist ein wichtiges Sicherheitsbauteil in jeder Hochdruckpumpe. Es dient dem Überlastschutz. Steigt der Druck im System über einen festgelegten Maximalwert (z.B. 280 bar) – typischerweise durch eine Verstopfung in der Leitung oder im Verteiler – öffnet das Ventil. Es leitet den überschüssigen Schmierstoff zurück in den Behälter oder einen Entlastungskanal, wodurch die Pumpe und die Leitungen vor Beschädigung geschützt werden.

BEKA MAX Druckschalter

Ein Druckschalter ist ein Überwachungsinstrument, das im Schmiersystem oder direkt an der Pumpe installiert wird. Er hat eine einfache, aber kritische Funktion: Er überwacht den Druckaufbau.

- Im Progressivsystem kann er nach dem Verteiler messen, ob der erforderliche Gegendruck aufgebaut wird (was die erfolgreiche Bewegung der Kolben bestätigt).

- Im Einleitungssystem bestätigt er dem Steuergerät, dass der nötige hohe Druckimpuls erreicht wurde. Sendet der Druckschalter kein oder ein fehlerhaftes Signal, meldet das Steuergerät eine Störung.

Druckfeste Verschraubungen / Installation

BEKA MAX Verschraubungen

Verschraubungen sind die dichtenden Verbindungselemente zwischen den Schläuchen/Rohren und den festen Komponenten (Pumpen, Verteiler, Lager). Angesichts des hohen Drucks im System (oft über 250 bar) sind herkömmliche Verbindungen unzureichend. BEKA MAX Verschraubungen nutzen spezielle Systeme wie Schneidringe, Klemmringe oder Doppelkegelringe in Verbindung mit Überwurfschrauben, die sich bei Anzug fest in das Rohrmaterial "schneiden" oder klemmen und so eine dauerhaft druckdichte und vibrationssichere Verbindung gewährleisten.

Anwendungsfälle:

Die Modularität der BEKA MAX Komponenten macht die Systeme für eine enorme Bandbreite von Anwendungen nutzbar. Generell sind sie überall dort ideal, wo Lagerstellen schwer zugänglich sind, wo häufige und hohe Belastungen auftreten oder wo ein Betriebsausfall hohe Kosten verursacht.

Baumaschinen:
Bagger, Radlader, Krane, Brecher, Betonpumpen
Schmierung erfolgt während des Betriebs; Schutz vor Schmutz und Staub; massive Reduktion manueller Wartungszeit.

Nutzfahrzeuge:
LKW, Sattelauflieger, Busse, Müllwagen
Verlängerung der Lebensdauer von Achsen, Drehkränzen und Kippmechanismen; Zeitersparnis im Fuhrpark.

Land- & Forstwirtschaft:
Traktoren, Erntemaschinen, Holzbearbeitungsmaschinen
Hohe Zuverlässigkeit in extremen Witterungen und rauen Bedingungen (Schlamm, Staub); Vermeidung von Ausfällen während der Ernte.

Industrieanlagen:
Förderbänder, Pressen, Bearbeitungszentren, Krane
Gleichbleibende, präzise Dosierung im Dauerbetrieb; Integration in Produktionsüberwachungssysteme; Prozesssicherheit.

Spezialanwendungen:
Schienenfahrzeuge, Bergbau-Ausrüstung, Häfen
Betriebssicherheit bei extremen Lasten und Temperaturen; Förderung spezieller Schmierstoffe (z.B. mit Feststoffanteil).

Die große Produktauswahl von Sinntec, die das gesamte BEKA MAX Portfolio abdeckt, bietet dem Anwender entscheidende Vorteile, die über den bloßen Kauf von Einzelteilen hinausgehen:

- System-Perfektion durch Modularität: Da Sinntec alle Pumpen, Verteiler (Progressiv, Einleitung) und Dosierkomponenten (Dosiernippel, Zumessventile) führt, ist es möglich, das System perfekt auf den Schmierstoff und die Maschine abzustimmen. Für eine Anlage, die nur Öl benötigt, wird eine Zahnradpumpe mit Zumessventilen konfiguriert; für eine Baumaschine, die Fett benötigt, eine Progressivpumpe mit Progressivverteilern. Diese Flexibilität garantiert die höchste Effizienz.

- Alles aus einer Hand – von klein bis groß: Die Auswahl reicht von kompakten Handpumpen für die manuelle Befüllung kleiner Systeme bis hin zu hydraulisch angetriebenen Fasspumpen für Großanlagen. Sinntec kann dem Kunden somit nicht nur ein einzelnes Bauteil liefern, sondern ganzheitliche, schlüsselfertige Komplettlösungen anbieten, die perfekt aufeinander abgestimmt sind und somit maximale Funktionssicherheit bieten.

- Wissen schafft Sicherheit: Die breite Palette an Überwachungs- und Regeltechnik (Steuergeräte, Druckschalter, Druckbegrenzungsventile) ermöglicht eine lückenlose Kontrolle. Der Vorteil liegt hier in der kompetenten Beratung: Sinntec kann je nach Anforderung (z.B. ATEX-Zonen, extreme Kälte oder Hitze) das exakt passende Kontrollsystem auswählen, das die Betriebssicherheit nachweislich maximiert.

Zusammenfassend bietet die Partnerschaft mit Sinntec und der Marke BEKA MAX die Gewissheit, dass Sie immer die optimale Kombination aus Förderdruck, Dosiermenge und Steuerungstechnik erhalten, um die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit Ihrer Maschinen nachhaltig zu gewährleisten.

BEKA MAX Komponenten bei Sinntec

Ob Progressiv- oder Einleitungssystem, ob für Öl, Fett oder Fließfett: Sinntec bietet das komplette BEKA MAX-Portfolio, vom Pumpenaggregat über Verteiler und Zumessventile bis zur intelligenten Steuer- und Überwachungselektronik.

Dank modularer Bauweise, abgestimmter Komponenten und fachkundiger Beratung erhalten Sie immer eine perfekt konfigurierte Anlage, die exakt auf Ihre Maschine, Ihre Umweltbedingungen und Ihren Schmierstoff ausgelegt ist.

Jetzt BEKA MAX Zentralschmiersysteme bei Sinntec entdecken, für maximale Lebensdauer, reduzierte Stillstandszeiten und kompromisslose Zuverlässigkeit in Bau, Transport und Industrie.

Wir beantworten Ihre Fragen vorab

Allgemeine Informationen

Progressivpumpen fördern den Schmierstoff kontinuierlich und mit hohem Druck in eine Hauptleitung, um die nachgeschalteten Progressivverteiler zwangsweise zu bewegen. Einleitungspumpen (oder Einstrangpumpen) hingegen erzeugen intermittierend einen hohen Druckimpuls, gefolgt von einer Entlastungsphase. Dieser Druckwechsel ist notwendig, damit die Einleitungsverteiler (Zumessventile) dosieren können.

Das Druckbegrenzungsventil ist ein entscheidendes Sicherheitsbauteil, das meist direkt in die Pumpe integriert oder unmittelbar nach dem Druckabgang montiert ist. Es schützt die gesamte Anlage (Pumpe und Leitungen) vor Überlastung. Steigt der Systemdruck aufgrund einer Verstopfung über einen vordefinierten Maximalwert, öffnet das Ventil und leitet den Schmierstoff zurück in den Behälter.

Das Steuergerät ist die zentrale Regeleinheit. Es definiert die Schmierintervalle basierend auf der Pausenzeit (Stillstand) und der Laufzeit (Pumpzeit). Moderne Geräte können die Schmierung auch arbeitsabhängig steuern, indem sie Impulse von der Maschine (z.B. Zündschloss oder Wegstrecke) auswerten, um die Schmierung nur bei tatsächlichem Bedarf zu aktivieren.

Zahnradpumpen nutzen zwei oder mehr ineinandergreifende Zahnräder. Der Schmierstoff wird in den Zwischenräumen der Zähne mitgenommen und von der Saug- zur Druckseite transportiert. Sie erzeugen einen gleichmäßigen Förderstrom und sind aufgrund ihrer Bauweise optimal für Öle und dünnflüssige Fließfette geeignet, die eine geringere Viskosität als Fette der NLGI 2 Klasse aufweisen.


Problemlösung

Ein häufiges Abschalten durch Überdruck deutet auf eine unzureichende Schmierstoffabnahme hin. Dies liegt meist an einer Verstopfung im nachgeschalteten System, sei es im Progressivverteiler, in der Hauptleitung oder einer der Dosierleitungen zur Schmierstelle. Es kann auch an einer zu hohen Viskosität des Fettes bei sehr tiefen Temperaturen liegen.

Prüfen Sie zuerst, ob der Näherungsschalter am Verteiler korrekt positioniert ist und ob er tatsächlich bewegt wird. Ist die Pumpe funktionsfähig, deutet das Fehlen des Signals auf eine vollständige Blockade des Verteilers oder der nachgeschalteten Schmierstelle hin, die die Weiterbewegung der Steuerkolben verhindert hat.

Häufigste Ursachen sind ein leerer Behälter, ein defektes Pumpenelement (Kolben), eine gebrochene Hauptleitung oder eine Verstopfung direkt nach der Pumpe. Bei Fettschmierpumpen kann auch ein Luftpolster im Ansaugbereich der Pumpe die Förderung blockieren.

Wenn der Druckschalter nicht den erforderlichen Maximaldruck erreicht und folglich das Steuergerät keine Freigabe erhält, deutet dies auf eine schwere Leckage im System hin (z.B. gebrochene Leitung, lockere Verschraubung) oder auf ein defektes Druckbegrenzungsventil, das zu früh oder gar nicht schließt.

Nach dem Austausch muss die Anlage in der Regel entlüftet werden. Lufteinschlüsse im Einleitungssystem verhindern den nötigen Druckauf- und -abbau, der die Dosierung blockiert. Die Pumpe muss mehrfach betrieben werden, bis blasenfrei Schmierstoff aus dem Verteiler austritt.


Ausstattung & Funktionen

Der Druckschalter dient der Funktionsüberwachung. Im Progressivsystem wird er oft nach dem Verteiler eingesetzt, um den Mindest-Gegendruck zu prüfen, der die korrekte Bewegung der Verteilerkolben bestätigt. Im Einleitungssystem kann er den erfolgreichen Aufbau des Druckimpulses bestätigen. Er liefert dem Steuergerät das Signal zur Systemfreigabe oder zur Störungsmeldung.

Fettschmierpumpen sind für das Fördern hochviskoser Fette ausgelegt und müssen entsprechend höhere Drücke (bis zu 350 bar) aufbauen können. Ölschmierpumpen (oft Zahnradpumpen) arbeiten mit niedrigeren Drücken und sind auf eine sehr präzise Dosierung von Kleinstmengen optimiert, da Öl in geringeren Mengen benötigt wird als Fett.

Einleitungsverteiler werden im Einstrangsystem verwendet. Sie arbeiten durch den Druckwechsel der Einleitungspumpe: Im Hochdruck-Impuls füllen sie sich mit Schmierstoff; bei der nachfolgenden Druckentlastung geben sie ihre definierte Menge zwangsweise an die Schmierstelle ab. Sie sind für Öle und dünne Fette konzipiert.

Das Umsteuerventil, oft integriert, sorgt für die Entlastung der Hauptleitung. Nachdem die Pumpe den Druckimpuls erzeugt hat, schaltet das Ventil die Hauptleitung auf den Behälter oder einen Entlastungskanal um. Dieser Druckabfall ist zwingend erforderlich, damit die Zumessventile (Einleitungsverteiler) ihren Schmierstoff dosieren können.

Sie benötigen die Pausenzeit (Zeit bis zur nächsten Schmierung), die Laufzeit der Pumpe (Dauer der Schmierung) und optional die Parameter für die arbeitsabhängige Schmierung (z.B. die Anzahl der Impulse pro Schmierintervall). Diese Parameter sind kritisch für die richtige Schmierung.

Die Menge wird durch die Größe der Dosierkolben oder durch Überbrückungen gesteuert. Bei Überbrückungen werden zwei oder mehr Ausgänge intern miteinander verbunden, sodass die addierte Schmierstoffmenge aus diesen Sektionen an eine einzige Schmierstelle abgegeben wird, die mehr Schmierung benötigt.

Zahnradpumpen und die nachfolgenden Dosierstellen sind sehr empfindlich gegenüber Partikeln. Filter oder Sicherheitskartuschen dienen dazu, den Schmierstoff vor der Förderung zu reinigen und selbst kleinste Verunreinigungen (z.B. Schmutzpartikel oder Verklumpungen) abzufangen, um die Präzision und Lebensdauer der Pumpe zu gewährleisten.

Es muss der zulässige Maximaldruck der Verschraubung beachtet werden, der deutlich über dem Betriebsdruck der Pumpe liegen muss. Des Weiteren ist das Material (z.B. verzinkter Stahl oder Edelstahl für korrosive Umgebungen) und die Nenngröße des Rohres oder Schlauches entscheidend für die Passgenauigkeit.

Technisch ja, aber aus Sicherheitsgründen wird dringend davon abgeraten. Ohne den Näherungsschalter und das Steuergerät kann eine Blockade des Verteilers nicht erkannt werden. Die Pumpe würde weiter fördern, was zu Schäden an der Pumpe und vor allem zu einer ungeschmierten, verschleißenden Lagerstelle führt.

Die Viskosität (Zähigkeit) beeinflusst den nötigen Pumpendruck und die Förderleistung. Bei sehr zähen Fetten (hohe NLGI-Klasse) bei tiefen Temperaturen muss die Pumpe einen höheren Druck aufbauen können und das Pumpenelement entsprechend dimensioniert sein, um das Fett überhaupt fördern zu können.

Verschraubungen (z.B. mit Schneidring oder Doppelkegelring) stellen die druckdichte, mechanische und vibrationssichere Verbindung zwischen Rohren, Schläuchen, Pumpen und Verteilern her. Angesichts der hohen Drücke (bis zu 350 bar) sind sie entscheidend, um Leckagen, Systemausfälle und unnötigen Schmierstoffverbrauch zu verhindern.