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Einleitungspumpen

EINLEITUNGSPUMPEN

Zentralschmierpumpen der Hersteller Delimon, Vogel / SKF, Groeneveld-Beka / Beka-Max

Bei uns finden Sie Einleitungspumpen in verschiedenen Ausführungen unterschiedlicher Hersteller. Die angebotenen Zentralschmieraggregate sind für Öle oder Fliessfette geeignet und sind u.a. wahlweise mit oder ohne Steuerung (sofort) lieferbar. Die passenden Komponenten finden Sie ebenfalls bei uns. Gern beraten wir Sie ausführlich!

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EINLEITUNGSPUMPEN

Zentralschmierpumpen der Hersteller Delimon, Vogel / SKF, Groeneveld-Beka / Beka-Max

Bei uns finden Sie Einleitungspumpen in verschiedenen Ausführungen unterschiedlicher Hersteller. Die angebotenen Zentralschmieraggregate sind für Öle oder Fliessfette geeignet und sind u.a. wahlweise mit oder ohne Steuerung (sofort) lieferbar. Einleitungspumpen werden in Verbindung mit Einleitungsverteiler, Druckschalter, Polyschläuchen und Verschraubungen verwendet. Die passenden Komponenten finden Sie ebenfalls bei uns. Gern beraten wir Sie ausführlich!



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Finden Sie die passende Einleitungspumpe bei Sinntec

Eine zuverlässige Schmierung ist das Rückgrat jeder Maschine und Einleitungspumpen übernehmen darin eine zentrale Rolle. Sie versorgen alle Schmierstellen automatisch, präzise dosiert und exakt im richtigen Moment.

Damit das System dauerhaft effizient arbeitet, müssen alle Komponenten, von der Pumpe bis zum Dosierventil, perfekt aufeinander abgestimmt sein. Genau hier liegt die Stärke von Sinntec: Wir bieten Ihnen Einleitungspumpen und Zubehör führender Hersteller wie SKF, Lincoln und Beka Max – kombiniert mit technischer Beratung und Fachkompetenz aus einer Hand.

Funktion von Einleitungspumpen in einer Zentralschmieranlage

Die Einleitungspumpe (auch bekannt als Einleitungs-Dosierventil-System oder Single-Line-System) ist eine der gängigsten Bauformen von Zentralschmieranlagen – insbesondere für die Dosierung von Öl oder Fließfett (NLGI 000 bis 0). Im Gegensatz zu Progressivsystemen, die über Verteiler arbeiten, baut die Einleitungspumpe den Druck auf und entlastet das System zyklisch, um die angeschlossenen Dosierventile zu steuern.

Hersteller wie SKF (Lincoln) und Beka Max bieten eine Vielzahl an Einleitungspumpen an, die sich in Antriebsart (elektrisch, pneumatisch, hydraulisch, manuell) und Behältergröße unterscheiden, aber nach demselben Grundprinzip funktionieren.

1. Das Funktionsprinzip: Druckaufbau und Druckentlastung

Zyklus I: Der Förder- oder Schmierstoß
  • Druckaufbau: Die Pumpe – meist eine Zahnrad- oder Kolbenpumpe – fördert den Schmierstoff aus dem Reservoir in die Hauptleitung und erhöht den Leitungsdruck (typisch 10–30 bar).
  • Aktivierung der Dosierventile: Der Druck bewegt die Kolben der Dosierventile, die ihre exakt vordefinierte Schmierstoffmenge an die Schmierstelle abgeben.
  • Druckbegrenzung: Erreicht der Systemdruck den Maximalwert, schaltet die Pumpe ab oder ein Überdruckventil öffnet, um das System zu schützen.
Zyklus II: Die Entlastungsphase
  • Druckabfall: Nach Abschluss des Förderzyklus öffnet das Entlastungsventil der Pumpe, der Druck fällt auf nahezu null.
  • Rückstellung: Die Federn in den Dosierventilen drücken die Kolben zurück, wodurch sich der Dosierraum erneut füllt und der nächste Schmierzyklus vorbereitet wird.

2. Die Hauptkomponenten

Einleitungspumpe: Robuste Zahnradpumpe mit elektronischer Steuerung (Timer oder SPS-Anbindung), integriertem Druckschalter und optionalem Manometer.

Dosierventile: Fixierte Dosiermenge pro Zyklus (z. B. 0,05–0,2 cm³), ausgestattet mit Rückschlagventilen, um Rückfluss zu verhindern – ideal zur präzisen Schmierung mehrerer Schmierstellen unterschiedlicher Fördermengen.

Sinntec als Systempartner

1. Überlegene Kompatibilität und Systemintegration

  • Hybride Lösungen: Kombination von Komponenten verschiedener Marken (z. B. Beka Max Pumpe mit Lincoln Dosierventilen) dank passender Adapter, Gewinde und Druckstufen.
  • Medien-Flexibilität: Auswahl passender Dichtungsmaterialien (NBR, FKM, HNBR) für alle Schmierstoffe – von synthetischen Ölen bis biologisch abbaubaren Fetten.

2. Ersatzteil- und Wartungsstrategie

  • Reduzierte Stillstandzeiten: Schnelle Ersatzteilversorgung – auch bei abgekündigten Modellen – durch kompatible Alternativen anderer Hersteller.
  • Wartungsoptimierung: Zubehör wie Schnellkupplungen oder zentrale Prüfstellen (Manometeranschlüsse) erleichtern Service und Diagnose.

3. Effiziente Lagerhaltung und Kostenoptimierung

  • Wirtschaftliche Auswahl: Auswahl zwischen L- und S-Reihe-Verschraubungen je nach technischer Anforderung.
  • Kostenoptimierung: Sinntec bietet immer die wirtschaftlichste und gleichzeitig sicherste Komponente für jede Schmierleitung.

Anwendungsfälle der Einleitungspumpen

  • Werkzeugmaschinen (CNC, Fräsen): Öl-Einleitungssystem mit Luftunterstützung; exakte Mikrodosierung für Spindellager und Linearführungen.
  • Förderbänder und Transportanlagen: Öl- oder Fließfett-Systeme für viele Schmierstellen über große Distanzen, unempfindlich gegen Temperaturschwankungen.
  • Textilmaschinen: Präzise Öldosierung verhindert Produktverunreinigung, geringer Systemdruck schont Dichtungen.
  • Druckmaschinen: Zeitgesteuerte Mikrodosierung für hochfrequent bewegte Lager und Gelenke.

Das Einleitungssystem eignet sich besonders, wenn zentrale Überwachung erforderlich ist. Der Druckzyklus (Aufbau und Entlastung) lässt sich direkt an der Pumpe messen – bleibt der Entlastungsdruck zu hoch, weist dies auf eine Blockade hin.

Wir sind Ihr Partner für Einleitungspumpen

Wer beim Thema Schmierung auf Nummer sicher gehen will, braucht mehr als nur Teile – er braucht ein System, das funktioniert.

Mit Sinntec haben Sie nicht irgendeinen Lieferanten, sondern einen Partner, der das Ganze denkt: von der Pumpe bis zum letzten Dosierventil.

So wird aus einer technischen Lösung echte Betriebssicherheit – Tag für Tag.

Wir beantworten die wichtigsten Fragen vorab

Allgemeine Informationen

Eine Einleitungspumpe arbeitet zyklisch: Sie baut in der Hauptleitung Druck auf (Förderstoß), der die angeschlossenen Dosierventile (Messnippel) betätigt und eine definierte Schmierstoffmenge freigibt. Anschließend entlastet ein Ventil den Druck in der Leitung. Dieser Druckabfall erlaubt den Dosierventilen, sich durch Federkraft wieder mit Schmierstoff für den nächsten Zyklus zu füllen.

Einleitungssysteme nutzen separate, an der Schmierstelle montierte Dosierventile zur Mengenteilung, die durch Druckzyklen gesteuert werden. Progressivsysteme nutzen Verteilerblöcke, die den Schmierstoff zwangsweise in einer Abfolge (progressiv) verteilen. Einleitungspumpen sind ideal für Öl, Progressivpumpen für Fett.

Einleitungspumpen sind primär für die Förderung von Öl (niedrige Viskosität) ausgelegt. Sie können auch für sehr leichtes Fließfett (NLGI 000 bis NLGI 0) verwendet werden. Dickere Fette (NLGI 1 und höher) erfordern oft Progressivsysteme, da der notwendige hohe Systemdruck die Funktion der empfindlicheren Dosierventile im Einleitungssystem beeinträchtigen kann.

Die Dosiermenge wird nicht an der Pumpe, sondern durch das eingesetzte Dosierventil (Messnippel) selbst bestimmt. Jedes Ventil hat eine feste, werkseitig definierte Abgabemenge pro Zyklus (z. B. 0,1 cm³). Die Pumpe steuert lediglich das Intervall (Schmierpause) und die Dauer (Schmierzeit) des Zyklus.

Der Zyklus wird durch eine elektronische Steuerung (Timer) in der Pumpe gesteuert, die das Verhältnis von Schmierzeit (Pumpenlaufzeit) und Pausezeit festlegt. Ein integriertes Entlastungsventil ist mechanisch oder elektromagnetisch angebunden, um den Druck nach dem Förderstoß schnell abzubauen und die Ventile zurückzustellen.


Ausstattung & Funktionen

Das Entlastungsventil ist essenziell für die Funktion. Es verbindet nach dem Schmierstoß die Hauptleitung mit dem Vorratsbehälter. Der daraus resultierende Druckabfall ermöglicht die Rückstellung der Kolben in den Dosierventilen, sodass diese sich neu mit Schmierstoff füllen und für den nächsten Zyklus bereit sind.

Der Betriebsdruck liegt typischerweise im Bereich von 10 bis 30 bar. Dieser Druck ist ausreichend, um die Kolben in den Dosierventilen gegen die Federkraft zu verschieben und den Schmierstoff auszugeben. Der Druck ist deutlich niedriger als bei Progressivsystemen, die oft über 200 bar erreichen.

Ja. Moderne Einleitungspumpen verfügen über einen Druckschalter (oder Sensor), der den korrekten Druckaufbau und den anschließenden Druckabfall im System überwacht. Bleibt der Druck nach der Entlastungsphase hoch, deutet dies auf eine Hauptleitungsstörung hin.

Am häufigsten werden elektrische Antriebe (12V DC oder 24V DC für mobile Anlagen, 230V AC für stationäre Anlagen) verwendet. Für explosionsgeschützte oder spezielle Industrieanwendungen gibt es auch pneumatische (luftbetriebene) oder hydraulisch gesteuerte Pumpen.

Eine Stützhülse ist ein kleines Metalleinsatzteil, das in das Ende des Kunststoffschlauches (z. B. Polyamid) eingeführt wird. Sie wird bei Steckverschraubungen benötigt, um zu verhindern, dass der Schlauch unter dem Anpressdruck des O-Rings zusammengepresst wird, was zu Leckagen führen würde.


Problemlösung

Dies deutet darauf hin, dass die Dosierventile nicht ordnungsgemäß entlastet werden. Das Entlastungsventil in der Pumpe ist wahrscheinlich defekt (bleibt geschlossen) oder verstopft. Wenn der Druck nicht abfällt, können die Kolben der Messnippel nicht in ihre Füllstellung zurückkehren.

Es liegt eine massive Leckage oder ein Rohrbruch in der Hauptleitung vor. Die Pumpe kann den Schmierstoff nicht halten, um den notwendigen Abschaltdruck von 10-30 bar zu erreichen. Es muss die gesamte Hauptleitung, insbesondere die Verschraubungen, auf Undichtigkeiten überprüft werden.

In diesem Fall ist das spezifische Dosierventil (Messnippel) an der betroffenen Schmierstelle defekt oder verstopft. Da andere Ventile funktionieren, liegt die Störung lokal. Das Ventil muss gereinigt oder, wahrscheinlicher, komplett ausgetauscht werden, da eine Reparatur meist nicht vorgesehen ist.

Das Entlastungsventil ist wahrscheinlich verstopft oder teilweise blockiert, sodass es nur eine geringe Menge Schmierstoff zurück in den Behälter lässt. Dies führt zu einer ungenauen Dosierung im nächsten Zyklus, da die Messnippel nicht schnell genug ihre Füllstellung erreichen.