- Für Standard-Öl: 20 bis 1500 cSt bei Betriebstemperatur
- Für dünne Öle: 5 bis 40 cSt bei Betriebstemperatur
- Spannung: 230 Volt
- Fördermenge: 210-250 cc/min. (50Hz / 60Hz)
- Ausgangsdruck 30 bar
- Steuerung über externe SPS
- Druckschalter-Einstellung: schließt bei 20 bar
- Behältereinfüllstutzen Filter: 40µ
- Lieferbare Behältergrößen: 3 Liter
- Behälter aus Luran (Blau getönt)
- Betriebstemperaturbereich: +5°C bis +40°C
- Schutzklasse: IP54
- Kabelverschraubung M 12x1 Stecker (24V)
- Auslässe: 2 pro Seite in G 1/4" BSPP
- Rücklaufleitung: G 1/4" BSPP
- Füllstandsschalter
- Schmierstellenleitung: empfohlen 6mm Außendurchmesser
| Produkteigenschaft |
Wert |
| Artikelgewicht: |
4,20 kg
|
Herstellerinformationen (Manufacturer information):
Bijur Delimon / Delimon GmbH
Hammer Straße 19
40219 Düsseldorf
Deutschland
https://www.bijurdelimon.com
Die Delimon Einleitungspumpe Surefire II ist für die zuverlässige Ölversorgung in Einleitungsschmiersystemen ausgelegt und verbindet eine kompakte Bauform mit durchdachter Prozesssicherheit. Das Aggregat arbeitet netzseitig mit 230 Volt und liefert eine konstante Förderleistung im Bereich von 50/60 Hz, sodass Verteiler und Dosierer in Takt- oder Pausenbetrieb gleichmäßig versorgt werden. Für Medienflexibilität ist gesorgt: Von dünnflüssigen Ölen bis hin zu Standard-Schmierölen deckt die Pumpe einen breiten Viskositätsbereich bei Betriebstemperatur ab, ohne dass die Schaltpunkte aus dem Ruder laufen. Ein integrierter Druckschalter, der bei steigendem Leitungsdruck sicher schließt, unterstützt die Anlagenüberwachung und ermöglicht die Steuerung über eine externe SPS. Der blau getönte Luran-Behälter mit 3 Litern Inhalt bietet gute Sichtkontrolle, ein Füllstandsschalter meldet rechtzeitig Nachfüllbedarf, und ein 40 µm-Filter im Einfüllstutzen hält Verunreinigungen vom System fern. Die Pumpe ist für den Einsatz in industrieller Umgebung ausgelegt, mit einem praxisgerechten Temperaturfenster für den Dauerbetrieb und einem Gehäuseschutz gegen Staub und Spritzwasser. Zwei Auslässe pro Seite sowie ein separater Rücklauf, jeweils in G 1/4" BSPP, vereinfachen den sauberen Aufbau der Schmierkreise; empfohlen sind Schmierstellenleitungen mit 6 mm Außendurchmesser. Eine M12x1-Schnittstelle für die Signal- und Peripherieanschlüsse sorgt für klare Verdrahtung. Damit eignet sich die Surefire II als zentrale, robuste Lösung für Werkzeugmaschinen, Förder- und Verpackungsanlagen sowie allgemeine Maschinenparks, in denen eine stabile Einleitungsschmierung mit klarer Zustandsrückmeldung gefragt ist.
Highlights
- Konzipiert für Einleitungssysteme mit externer SPS-Ansteuerung
- Stabile Ölversorgung auch bei stark variierender Medieneigenschaft
- Transparenter Behälter und integrierte Überwachung für hohe Betriebssicherheit
- Wartungsfreundliches Design mit klar strukturierter Anschlusstechnik
- Industriegerecht ausgelegt für den zuverlässigen Dauerbetrieb
Die Delimon Einleitungspumpe Surefire II repräsentiert eine spezialisierte Komponente innerhalb der modernen Maschinenschmierung, die primär zur Realisierung von Einleitungssystemen (Single-Line-Systemen) konzipiert wurde. Die Funktion dieser Pumpe ist entscheidend für die zuverlässige Versorgung von Schmierstellen mit exakt dosierten Ölmengen, um tribologische Vorgänge (Reibung, Verschleiß, Schmierung) in industriellen Anlagen optimal zu steuern. Die spezifischen technischen Parameter definieren das Anwendungsfeld und die Leistungsfähigkeit dieser zentralen Schmieranlage.
Im Folgenden werden die einzelnen technischen Merkmale des Artikels detailliert nach wissenschaftlichen Erkenntnissen analysiert und untereinander aufgelistet:
I. Die Pumpenarchitektur: Delimon Einleitungspumpe Surefire II (Typus Einleitungssystem)
Die Einleitungspumpe basiert auf dem Prinzip der periodischen Druckbeaufschlagung einer einzigen Hauptleitung. Im Gegensatz zu Progressivsystemen, die eine kontinuierliche, zwangsgesteuerte Verteilung nutzen, arbeitet das Einleitungssystem, oft auch als "Total Loss" oder "Cycle-Driven" System bezeichnet, mit einem einfachen, aber effektiven Mechanismus zur Mengenabgabe.
- Funktionsprinzip und Hydrodynamik: Das System nutzt eine zentrale Druckleitung, die zyklisch mit dem Betriebsdruck (hier max. 30 bar) beaufschlagt wird. An jeder Schmierstelle ist ein Dosiergerät (meist ein Kolbenverteiler) installiert, das direkt mit dem Hauptleitungsdruck arbeitet. Beim Aufbau des Drucks wird der im Dosierer befindliche Messkolben gegen einen Federwiderstand verschoben, wobei eine vordefinierte Menge Schmierstoff in die Schmierstelle abgegeben wird. Sobald die Pumpe abschaltet und der Druck über ein Druckbegrenzungsventil oder eine Entlastungsfunktion in der Pumpe auf ein Minimum (nahe Null) abfällt, bewegt sich der Messkolben durch Federkraft zurück in seine Ausgangsposition. In diesem Entlastungshub füllt sich die Messkammer des Dosierers aus der Hauptleitung mit der für den nächsten Zyklus bereitzustellenden Schmierstoffmenge. Die Wiederholgenauigkeit der Schmierung hängt damit direkt von der präzisen Steuerung des Druck- und Entlastungszyklus ab. Diese Methode ist besonders geeignet für eine definierte, zyklische Verlustschmierung an einer Vielzahl von Punkten, typischerweise in Werkzeugmaschinen oder kleineren Förderanlagen.
- Fördermenge (210–250 cc/min): Die angegebene Fördermenge von 210 bis 250 Kubikzentimetern pro Minute (cc/min) bei 50Hz bzw. 60Hz charakterisiert die Volumenstromleistung der Pumpe. Dieser Wert ist ein Maß für die Geschwindigkeit, mit der die Pumpe das Öl in die Hauptleitung einspeisen kann. Ein höherer Volumenstrom verkürzt die Zeit, die benötigt wird, um den Systemdruck von 0 bar auf den Schaltdruck von 20 bar zu erhöhen, und damit die Zykluszeit der Schmierung. Die Differenz zwischen 50 Hz (Europa) und 60 Hz (Nordamerika/andere Regionen) erklärt sich durch die höhere Drehzahl des Elektromotors bei 60 Hz, was eine Steigerung des theoretischen Fördervolumens pro Zeiteinheit zur Folge hat. Die Bauart der Surefire II ist in der Regel eine elektrische Kolben- oder Zahnradpumpe, wobei die Kolbenpumpe für ihre hohe Druckbeständigkeit und genaue Dosierung (auch gegen hohe Viskositätswiderstände) bevorzugt wird.
II. Hydraulische und Rheologische Parameter
Max. Betriebsdruck von 30 bar und 20 bar Schaltdruck
Der maximale Betriebsdruck von 30 bar (3 MPa) definiert die Druckfestigkeit der Pumpe und des gesamten Primärkreises.
- Druckerzeugung und -begrenzung: In der Fluidmechanik wird der Druck benötigt, um zwei Hauptwiderstände zu überwinden: erstens den hydrostatischen Widerstand (Höhenunterschiede im System) und zweitens den hydrodynamischen Widerstand (Fließwiderstände in den Leitungen und Filtern). Letzterer wird maßgeblich durch die Viskosität des Mediums, die Länge und den Durchmesser der Schmierleitungen sowie die Durchgänge in den Verteilern bestimmt (beschrieben durch das Hagen-Poiseuille-Gesetz für laminare Strömung). Ein Druck von 30 bar ist typisch für Einleitungssysteme zur Ölschmierung und stellt eine ausreichende Energiereserve sicher, um auch bei langen Leitungen und niedrigeren Betriebstemperaturen eine zuverlässige Dosierung zu gewährleisten.
- Drucküberwachung (Druckschalter schließt bei 20 bar): Der integrierte Druckschalter ist ein zentrales diagnostisches Element des Systems. Er dient nicht zur Steuerung der Schmierung (diese erfolgt extern), sondern zur Funktionskontrolle. Das Schließen bei 20 bar bedeutet, dass der Schalter ein elektrisches Signal an die externe Steuerung (SPS) sendet, sobald der notwendige Betriebsdruck erreicht wurde. Dieses Signal bestätigt den erfolgreichen Druckaufbau-Zyklus. Bleibt dieses Signal aus, indiziert dies eine Störung, wie einen Leitungsbruch, ein Leck oder einen Pumpendefekt. Dieser Schaltdruck liegt bewusst unterhalb des Maximaldrucks, um sicherzustellen, dass das System auch bei leichten Druckverlusten noch als funktional gemeldet wird, aber hoch genug, um die korrekte Funktion der Dosiergeräte zu gewährleisten.
Mediumsspezifikation: Öl und Viskositätsbereiche
Die Pumpe ist explizit für Öl ausgelegt und bewältigt einen breiten Bereich kinematischer Viskositäten.
- Rheologie und Viskosität (5 bis 1500 cSt): Die Viskosität wird in Centistokes (cSt) gemessen und ist die wichtigste rheologische Eigenschaft eines Schmieröls. Sie beschreibt den Fließwiderstand des Fluids.
- Standard-Öl (20 bis 1500 cSt): Dieser weite Bereich umfasst die meisten gängigen Industrieöle (ISO VG 22 bis ISO VG 1500). Die Pumpe ist robust genug konstruiert, um die internen Scherkräfte zu bewältigen, die beim Fördern von hochviskosen Ölen (bis 1500 cSt, fast schon Fließfett-artig) entstehen. Die Pumpenmechanik und die Dichtungen müssen dem erhöhten internen Druck und den Scherkräften standhalten.
- Dünne Öle (5 bis 40 cSt): Dieser Bereich umfasst sehr dünnflüssige Spindelöle oder hydraulische Fluide (z. B. ISO VG 5 bis ISO VG 46). Die Eignung für diese dünnen Medien ist ein Indikator für geringe Leckverluste innerhalb der Pumpe. Bei sehr niedriger Viskosität besteht die Gefahr, dass das Medium intern an Kolben und Zylindern vorbeifließt (Interndiffusion), was die Fördereffizienz reduziert. Die Delimon Surefire II muss daher sehr enge Fertigungstoleranzen aufweisen, um diese Medien effizient fördern zu können.
- Temperaturabhängigkeit: Die Viskosität ist stark temperaturabhängig (VT-Verhalten). Die Spezifikationen (z. B. 20 cSt bei Betriebstemperatur) unterstreichen die Notwendigkeit, das System so auszulegen, dass die Viskosität des Öls im Betriebstemperaturbereich von +5°C bis +40°C stets innerhalb der Grenzwerte der Pumpe bleibt. Bei tiefen Temperaturen steigt die Viskosität exponentiell an, was den Anlaufwiderstand des Motors und den Systemdruck stark erhöhen kann. Die Begrenzung nach unten (+5°C) weist auf die Mindestanforderung an die Fluidität des Mediums hin.
III. Elektrische und Mechanische Integration
Spannung: 230 Volt
Die Stromversorgung mit 230 Volt Wechselstrom (AC) ist der europäische Standard für einphasige industrielle und gewerbliche Anwendungen.
- Motortyp und Effizienz: Die Pumpe verwendet wahrscheinlich einen einphasigen Asynchronmotor, da dieser robust, wartungsarm und für den intermittierenden Betrieb (zyklisches Schmieren) ideal ist. Der Betrieb mit 230V AC erfordert eine einfache elektrische Installation, da keine dreiphasige Versorgung (400V) notwendig ist. Die Frequenz (50/60 Hz) bestimmt, wie oben erwähnt, direkt die Drehzahl des Motors und damit die Förderleistung der Pumpe. Die Auslegung auf 230V ermöglicht eine hohe Flexibilität bei der Installation.
Schutzart: IP54
- Die Schutzart IP54 (International Protection Marking) ist ein kritischer Parameter für den Einsatz in Industrieumgebungen.
- Definition des IP-Codes: Der Code besteht aus zwei Ziffern:
- Die Ziffer 5 beschreibt den Schutz gegen das Eindringen von festen Fremdkörpern (Staubschutz). Der Schutzgrad 5 bedeutet "Staubgeschützt", d. h., das Eindringen von Staub in einer Menge, die den Betrieb beeinträchtigen könnte, wird verhindert.
- Die Ziffer 4 beschreibt den Schutz gegen Wasser. Schutzgrad 4 bedeutet "Schutz gegen Spritzwasser" aus allen Richtungen.
Bedeutung für die Anwendung: Die Klassifizierung IP54 indiziert die Eignung der Pumpe für den Einsatz in vielen normalen Industrieumgebungen, in denen eine gewisse Staubentwicklung herrscht (z. B. Holzverarbeitung, Metallbearbeitung, Zementindustrie) und wo gelegentlich Spritzwasser auftritt (z. B. durch Reinigungsprozesse oder kühlmittelführende Maschinen). Dies gewährleistet die elektrische Sicherheit und die mechanische Zuverlässigkeit des Motors und der Steuerungselemente (Füllstandsschalter) in diesen Umgebungen.
IV. Behälter, Filtration und Sensorik
3 Liter Behälter (Luran, Blau getönt)
Der Behälter dient als Reservoir für den Schmierstoff. Die Auswahl des Materials und die Integration des Volumens sind technisch relevant.
- Volumen: Das Volumen von 3 Litern ist typisch für dezentrale oder kleinere Zentralschmieranlagen. Die Größe muss im Verhältnis zum täglichen Schmierstoffverbrauch und der notwendigen Nachfüllfrequenz gewählt werden. Ein 3-Liter-Behälter bietet eine Pufferzeit von mehreren Wochen oder Monaten, bevor ein Nachfüllen erforderlich wird, was die Wartungsintervalle verlängert.
- Material (Luran): Luran ist ein Markenname für Styrol-Acrylnitril-Copolymere (SAN). Dieses Material zeichnet sich durch hohe Transparenz, gute chemische Beständigkeit (insbesondere gegenüber Mineralölen) und hohe Oberflächenhärte aus. Die blaue Tönung dient dem UV-Schutz, um eine vorzeitige thermische und photo-oxidative Alterung des im Behälter gelagerten Öls zu verhindern. Zudem ermöglicht die Transparenz eine einfache visuelle Kontrolle des Füllstands.
Füllstandsschalter
Der Füllstandsschalter ist eine wesentliche Sicherheits- und Überwachungsfunktion.
- Sensorisches Prinzip: In den meisten Zentralschmiersystemen wird ein Reed-Kontakt-Schwimmerschalter verwendet. Dieser besteht aus einem permanenten Magneten, der in einem Schwimmerkörper integriert ist, welcher auf der Oberfläche des Mediums schwimmt. Im Behälter ist ein Reed-Schalter (ein in einem Glasröhrchen vakuumversiegelter Kontakt) fest montiert. Erreicht der Ölstand ein kritisches Minimum, sinkt der Schwimmer ab. Die magnetische Feldstärke des Schwimmermagneten am Reed-Schalter ist dann so hoch, dass die Kontakte des Reed-Schalters schließen (oder öffnen, je nach Bauart), und ein elektrisches Signal ausgelöst wird.
- Funktion und Prozesssicherheit: Dieses Signal (Niedrigststand-Warnung) wird zur externen SPS geleitet. Die kritische Funktion ist der Trockenlaufschutz. Das Ignorieren dieser Warnung würde dazu führen, dass die Pumpe Luft ansaugt, die in der Folge zu Kavitation in der Pumpe und zu einer Unterbrechung der Schmierung führt. Die daraus resultierende Reibung zwischen Maschinenteilen würde zu einem sofortigen, katastrophalen Verschleiß führen. Der Füllstandsschalter gewährleistet somit die prozessbegleitende Schmierstoffversorgung.
Filter: 40µ
Die Filtration mit 40 Mikrometern (µ) ist ein integrierter Schutzmechanismus.
Partikelgrößen und Verschleiß: Schmierstoffe müssen eine hohe Reinheit aufweisen. Partikel, die größer sind als der kleinste Spalt zwischen den beweglichen Maschinenteilen, verursachen abrasiven Verschleiß. Studien zur Tribologie zeigen, dass Partikel zwischen 5 µm und 15 µm die kritischsten für den Verschleiß sind. Der 40µ-Filter im Pumpenansaugbereich dient hauptsächlich als Grobfilter oder Schutzsieb gegen größere Verunreinigungen, die bereits beim Einfüllen in den Behälter gelangen könnten (z. B. Fasern, Schmutzpartikel). Er schützt die Pumpe selbst vor Beschädigungen, insbesondere vor der Blockade oder dem Verschleiß der Präzisionsbauteile (Kolben und Ventile) der Pumpmechanik. Eine weitere, feinere Filtration (z. B. 10µ) findet typischerweise in den Hauptschmierstoffkreisläufen der zu schmierenden Maschine statt, nicht jedoch direkt im Pumpenbehälter.
V. Steuerung und Schnittstellen
Ohne Steuerung (Steuerung über externe SPS)
Die Ausführung "ohne Steuerung" ist eine bewusste Designentscheidung, die maximale Flexibilität bietet.
Automatisierungstechnik: Die Abwesenheit einer internen Steuerung (Timer, Relais) bedeutet, dass die Ansteuerung des 230V-Motors vollständig über eine externe Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) erfolgen muss, die das Gesamtsystem der Maschine regelt. Die SPS kann die Schmierzyklen basierend auf komplexen Algorithmen steuern:
- Zeitgesteuert: Alle X Stunden/Minuten.
- Impulsgesteuert: Nach Y Bearbeitungszyklen oder Z Metern Fahrweg.
- Zustandsabhängig: In Abhängigkeit von Betriebsparametern wie Temperatur oder Last (Predictive Maintenance).
Diese Entkopplung ermöglicht eine höhere Anpassungsfähigkeit an komplexe Produktionsprozesse und bietet eine zentrale Überwachung aller Maschinenfunktionen, einschließlich der Rückmeldungen vom Druck- und Füllstandsschalter der Pumpe.
Auslässe: 2 pro Seite in G 1/4" BSPP
Die Anschlüsse sind nach der international gebräuchlichen Norm festgelegt.
Anschlusstechnik (BSPP-Gewinde): Das British Standard Pipe Parallel (BSPP)-Gewinde mit der Nennweite G 1/4" ist ein weit verbreiteter Standard für nicht-dichtende Rohrgewinde, bei denen die Abdichtung über eine Dichtung (O-Ring oder Dichtring) am Gewindebund erfolgt. Die zwei Ausgänge auf jeder Seite (insgesamt vier) ermöglichen eine flexible Leitungsführung und die einfache Anbindung an die Hauptschmierleitung sowie gegebenenfalls an eine interne Zirkulations- oder Prüfleitung. Die Verwendung eines genormten Gewindes gewährleistet die Kompatibilität mit einer Vielzahl von Hydraulik- und Pneumatikkomponenten weltweit.
Vorteile beim Kauf über Sinntec Schmiersysteme GmbH
Die Delimon Einleitungspumpe Surefire II ist ein hochentwickeltes Einzelkomponenten-System, dessen Leistung und Zuverlässigkeit in der industriellen Anwendung nur durch eine fachgerechte Systemintegration voll ausgeschöpft werden kann. Hier liegt der entscheidende Vorteil einer Bestellung bei der Sinntec Schmiersysteme GmbH:
Sinntec ist nicht nur ein Händler, sondern ein Systemintegrator und Spezialist für Zentralschmiertechnik. Der Kunde profitiert von einem umfassenden technischen Mehrwert, der über den reinen Produktkauf hinausgeht.
- Expertise und Anlagen-Design: Sinntec verfügt über das tiefgehende tribologische und ingenieurwissenschaftliche Fachwissen, um die Pumpe nicht nur auszuliefern, sondern in eine bestehende oder neue Anlage optimal zu integrieren. Dies umfasst die korrekte Auslegung der Schmierzyklen, die Berechnung der benötigten Dosierergrößen und die Auswahl der Leitungsquerschnitte (z. B. die empfohlene 6mm Schmierstellenleitung), um sicherzustellen, dass die 30 bar Druckreserve optimal genutzt werden. Die korrekte Viskositätsberatung für das spezifische Betriebsumfeld des Kunden ist dabei ein entscheidender Faktor, um die Lebensdauer der Maschine zu maximieren.
- Systemkompatibilität und Logistik: Als spezialisiertes Unternehmen führt Sinntec die notwendigen Komplettierungsprodukte – von den passenden Kolbenverteilern über Schläuche, Filter bis hin zur externen SPS-Schnittstelle. Dies gewährleistet eine hundertprozentige Systemkompatibilität aller Komponenten, reduziert Montagefehler und beschleunigt die Inbetriebnahme.
- Schnelle Verfügbarkeit und Service: Die Spezialisierung ermöglicht in der Regel eine höhere Lagerverfügbarkeit der kritischen Ersatzteile und der Surefire II selbst. Im Falle eines Ausfalls bietet Sinntec eine schnelle und kompetente technische Unterstützung sowie die Lieferung von Original-Ersatzteilen oder Austauschpumpen. Die proaktive Beratung bei der Fehlerbehebung minimiert die Stillstandszeiten der Produktionsanlage des Kunden, was in der Industrie der wichtigste ökonomische Vorteil ist.
- Gewährleistung und Dokumentation: Der Kauf bei einem zertifizierten Fachhändler wie Sinntec stellt sicher, dass der Kunde nicht nur ein Originalprodukt von Delimon erhält, sondern auch die vollständige Dokumentation und eine umfassende Herstellergewährleistung, die durch den regionalen Servicepartner abgesichert ist.
Zusammenfassend bietet die Sinntec Schmiersysteme GmbH dem Käufer die Sicherheit einer fachgerechten Implementierung und die Zuverlässigkeit eines lückenlosen Systemsupports, wodurch die hohe Qualität der Delimon Surefire II erst ihre volle, verschleißmindernde Wirkung in der industriellen Praxis entfalten kann.