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Ihr Team von Sinntec Schmiersysteme

Pumpenelemente

PUMPENELEMENTE

Verfügbar mit oder ohne Druckbegrenzungsventil

Pumpenelemente fördern den Schmierstoff über Schmierstoffleitungen zu Schmierstellen oder Verteilern und kommen bei Progressivpumpen zum Einsatz. Sie können für Fett, Fliessfett oder Öl eingesetzt werden. Die Elemente der Hersteller Groeneveld-Beka, SKF, Lincoln, Graco und Bijur Delimon sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, wahlweise mit oder ohne Druckbegrenzungsventil. Man unterscheidet zwischen federrückgeführten und zwangsgeführten Pumpenelementen.



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Pumpenelemente im Shop von Sinntec

Ob Ersatz, Erweiterung oder Neuaufbau, mit Pumpenelementen von Sinntec sichern Sie die Effizienz Ihrer Zentralschmieranlage dauerhaft. Unsere Pumpenelemente überzeugen durch höchste Passgenauigkeit, zuverlässige Druckleistung und lange Standzeiten, geprüft, kompatibel und sofort einsatzbereit.

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So funktioniert ein Pumpenelement der Progressivpumpe

Zentralschmieranlagen sind die Lebensversicherung vieler Maschinen, indem sie dafür sorgen, dass jede bewegliche Komponente – die sogenannte Schmierstelle – genau die richtige Menge Schmierstoff zur richtigen Zeit erhält. Im Zentrum dieser automatischen Systeme steht die Pumpe mit ihrem entscheidenden Bauteil: dem Pumpenelement.

Die Pumpen von Herstellern wie SKF (oftmals unter der Marke Vogel oder Lincoln) und Beka-Max nutzen ein hochpräzises Kolben-Prinzip, um selbst zähes Fett (bis NLGI-Klasse 2) unter hohem Druck (oft bis 280 bar oder mehr) durch das verzweigte Leitungsnetz zu den Verteilern zu drücken.

Das Pumpenelement: Präzision im Detail

Das Pumpenelement ist die eigentliche Fördereinheit innerhalb des Pumpenaggregats. Es handelt sich dabei um eine Kolbenpumpe mit einem genau definierten Hubraum.

Die Funktion des Hubkolbens

  • Der Antrieb: Das Pumpenelement wird entweder elektrisch (häufig über einen Gleichstrommotor mit Exzenter- oder Schneckengetriebe) oder pneumatisch/hydraulisch angetrieben. Der Antrieb wandelt die rotierende Bewegung des Motors in eine vertikale Hubbewegung des Pumpenkolbens um.
  • Der Ansaughub: Wenn sich der Kolben nach unten bewegt (oder bei manchen Bauarten nach oben), entsteht im Kolbenraum ein Unterdruck. Ein Rückschlagventil am Einlass (Ansaugöffnung) öffnet sich, und der Schmierstoff (Fett oder Öl) strömt aus dem Vorratsbehälter in den Pumpenraum.
  • Der Druckhub: Der Antrieb schiebt den Kolben nun wieder zurück. Der Schmierstoff kann aufgrund des geschlossenen Einlassventils nicht in den Behälter zurückfließen. Da der Schmierstoff nahezu inkompressibel ist, wird er durch den hochfahrenden Kolben unter enormen Druck gesetzt.
  • Die Förderung: Sobald der Druck den im System herrschenden Gegendruck überwindet, öffnet sich das Auslass-Rückschlagventil. Der exakt dosierte Schmierstoff wird in die Hauptleitung gepresst.
  • Die Dosierung: Die pro Hub geförderte Menge (mm3/Hub oder cm3/Umdrehung) ist konstruktiv durch den Durchmesser und die Hublänge des Kolbens festgelegt. SKF und Beka-Max bieten unterschiedliche Pumpenelemente (z. B. PE-60, PE-120) an, um die Förderleistung auf die spezifischen Bedürfnisse der Anlage abzustimmen.

Die Sicherheits- und Überwachungskomponenten

Moderne Pumpenaggregate verfügen über wichtige Zusatzeinrichtungen, die direkt mit dem Pumpenelement verbunden sind:

  • Druckbegrenzungsventil (DBV): Dieses Ventil ist essenziell. Es begrenzt den maximalen Druck im System (z. B. auf 280 bar). Sollte eine Verstopfung im nachgeschalteten Verteiler auftreten (typisch für Progressivanlagen), steigt der Druck stark an. Das DBV öffnet dann und leitet den überschüssigen Schmierstoff zurück in den Behälter oder hält den Druck stabil, was zur Sicherheit des Systems beiträgt.
  • Füllstandsüberwachung: Ein Sensor im Behälter meldet den Füllstand an die Steuerung, um zu verhindern, dass die Pumpe "trocken läuft" (was zu Beschädigungen führt) oder Luft ansaugt.
  • Integrierte Steuerung: Bei vielen elektrischen Pumpen (z. B. BEKA EP1) ist die Steuerelektronik integriert (z. B. PICO-tronic). Diese legt die Pausenzeit (Wartezeit bis zum nächsten Schmierzyklus) und die Kontaktzeit (Dauer des Pumpenlaufs) fest und steuert so das Schmierintervall.

Der Handel und die Konfiguration von Zentralschmieranlagen erfordert nicht nur technisches Wissen, sondern auch eine große Auswahl an Komponenten. Hier spielt der Vorteil von Unternehmen wie Sinntec Schmiersysteme GmbH eine entscheidende Rolle. Sinntec vertreibt Komponenten und Systeme verschiedener führender Hersteller wie SKF/Vogel, Beka-Max, Lincoln, Delimon, etc. Dieser herstellerunabhängige Ansatz bietet dem Anwender signifikante Vorteile:

  • Optimale Systemauslegung: Sinntec ist nicht auf die Komponenten eines einzelnen Herstellers beschränkt. Das ermöglicht die Auswahl der perfekten Kombination aus Pumpe (elektrisch, pneumatisch, hydraulisch), Pumpenelement (Fördermenge), und Verteiler-Typ (progressiv, Einleitung) für die spezifischen Anforderungen und die Art des Schmierstoffs.
  • Neutralität und Kosteneffizienz: Durch den Vergleich verschiedener Marken können Lösungen gefunden werden, die technisch optimal und gleichzeitig kosteneffizient sind. Es wird immer die beste Lösung statt nur der verfügbaren Lösung angeboten.
  • Ersatzteilversorgungssicherheit: Bei älteren oder speziellen Maschinen ist es essenziell, dass Ersatzteile oder kompatible Komponenten verschiedener Quellen verfügbar sind. Die breite Produktpalette von Sinntec sichert die schnelle Versorgung und minimiert so lange und teure Maschinenstillstände.
  • Breites Anwendungs-Know-how: Die Arbeit mit vielen verschiedenen Systemen erweitert das Expertenwissen über die Grenzen einzelner Hersteller hinaus, was die Beratungsqualität für individuelle und komplexe Anwendungsfälle deutlich erhöht.

Vielfältige Anwendungsfälle für Zentralschmieranlagen

Zentralschmieranlagen mit Kolbenpumpen (SKF/Beka-Max) sind aufgrund ihrer Robustheit, Präzision und hohen Druckleistung in nahezu allen Bereichen der Industrie und des Mobilbetriebs unverzichtbar.

  • Baumaschinen:
    Bagger, Radlader, Kräne, Muldenkipper.
    Hier sind die Bedingungen oft extrem (Schmutz, Staub, Vibration). Die automatische Schmierung von Lagerstellen und Gelenken, insbesondere am Ausleger, sorgt für hohe Verfügbarkeit und verhindert vorzeitigen Verschleiß durch manuelle Schmierungsausfälle.
  • Landwirtschaft:
    Mähdrescher, Traktoren, Großpressen.
    Die Maschinen sind saisonal stark beansprucht. Die Zentralschmierung reduziert den täglichen Wartungsaufwand und sichert die Funktionsfähigkeit kritischer Komponenten während der kurzen Ernteperioden.
  • Industrie:
    Pressen, Förderbänder, Fertigungsstraßen, Roboteranlagen.
    In stationären Anlagen, die oft rund um die Uhr laufen, garantiert das System eine kontinuierliche Versorgung kritischer Lager und Linearführungen, was die Produktivität maximiert.
  • Nutzfahrzeuge:
    LKW, Busse, Kommunalfahrzeuge.
    Die Schmierung von Fahrwerksteilen, Gelenken und Sattelplatten im laufenden Betrieb erhöht die Betriebssicherheit und minimiert den Aufwand bei den täglichen Fahrzeugkontrollen.
  • Sonderanwendungen:
    Windkraftanlagen, Schienenfahrzeuge, Bergbauausrüstung.
    Überall dort, wo Schmierstellen schwer zugänglich sind oder ein Ausfall extreme Kosten verursachen würde, sichert die automatische Schmierung die langfristige Zuverlässigkeit.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die präzise Dosierung und der hohe Förderdruck, ermöglicht durch das Kolben-Pumpenelement von SKF und Beka-Max, sind der Schlüssel zur Effizienz moderner Zentralschmieranlagen.

Sinntec ist Ihr Partner für alles rund um Zentralschmierung

Ob für die Wartung, Nachrüstung oder den Neuaufbau Ihrer Anlage, mit einem Pumpenelement aus unserem Shop, investieren Sie in bewährte Industrietechnik, die zuverlässig funktioniert.

Jedes Element ist geprüft, präzise gefertigt und optimal auf Ihr System abgestimmt, damit Ihre Maschinen laufen, wenn es darauf ankommt.

Setzen Sie jetzt auf langlebige Qualität, geprüfte Markenkompatibilität und schnellen Service, direkt beim Fachhändler für professionelle Zentralschmierung.

Fragen & Antworten rund um Pumpenelemente

Allgemeine Informationen

Die Hauptfunktion des Pumpenelements ist die Dosierung und Druckerzeugung des Schmierstoffs. Es saugt Schmierstoff aus dem Behälter an und presst ihn in einer definierten Menge (Hubvolumen) mit hohem Druck in die Hauptleitung der Anlage, um die Verteiler und Schmierstellen zu versorgen. Es ist das Herzstück der Pumpe, das die Schmierung initiiert.

Die Pumpenelemente von SKF und Beka Max sind in der Regel für das Fördern von Öl und Fett bis zur NLGI-Klasse 2 ausgelegt. Die Eignung hängt jedoch stark vom spezifischen Pumpenmodell und der Bauart des Elements ab. Es ist entscheidend, stets die Herstellerangaben und die Schmierstoffempfehlungen des Maschinenherstellers zu beachten, um Schäden zu vermeiden.

Das Hubvolumen (z. B. 0,12 cm³ beim PE-120) gibt die fest definierte Menge an Schmierstoff an, die das Pumpenelement pro Hub (oder Pumpenzyklus) fördert. Dies ist ein entscheidender Parameter für die korrekte Dosierung des Schmiermittels zu den Schmierstellen und muss passend zur Anwendung gewählt werden, um Über- oder Unterschmierung zu verhindern.

Die Wahl hängt von der Anzahl der Schmierstellen, dem benötigten Gesamtfördervolumen, der Art des Schmierstoffs und dem erforderlichen Betriebsdruck ab. Man sollte die Spezifikationen der Zentralschmieranlage und die Anforderungen der zu schmierenden Maschine berücksichtigen. Eine Beratung durch den Hersteller oder Fachhändler ist ratsam.

Ausstattung & Funktionen

Progressive Systeme nutzen Verteiler, die nur dann Schmierung zulassen, wenn alle nachgeschalteten Schmierstellen versorgt wurden. Progressivpumpenelemente erzeugen den Druck für diese Systeme. Einzelstrang-Systeme versorgen jede Schmierstelle direkt über ein eigenes Pumpenelement oder über eine Reihe von Verteileinheiten, die unabhängig voneinander arbeiten können.

Das Druckbegrenzungsventil (DBV) dient dem Schutz der Zentralschmieranlage vor Überdruck. Wird der maximal zulässige Druck überschritten, öffnet das DBV und leitet den überschüssigen Schmierstoff zurück in den Behälter. Dies verhindert Schäden an Dichtungen, Leitungen und anderen Komponenten und erhöht die Betriebssicherheit.

Für Kolben und Zylinder werden meist gehärteter Stahl oder verschleißarme Legierungen verwendet. Diese Materialien gewährleisten eine lange Lebensdauer und Präzision auch bei hohem Druck und zähflüssigen Fetten.

Bedienung & Wartung

Die Wartungsintervalle hängen stark von der Betriebszeit, der Belastung und der Schmierstoffart ab. Bei Anzeichen von Leistungsabfall, Druckschwankungen oder Leckagen sollte das Element geprüft oder ersetzt werden. Pumpenelemente sind Verschleißteile.

Ein verschlissenes Element erkennt man an Druckabfall, ungenauer Dosierung oder sichtbaren Leckagen. Ein professioneller Drucktest kann den genauen Zustand bestätigen.

Die Entlüftung ist essenziell, da Lufteinschlüsse die Fördermenge reduzieren und den Druckaufbau verhindern können. Nach Wechsel oder Neubefüllung muss das System sorgfältig entlüftet werden.

Problemlösung

Mögliche Ursachen: leerer Behälter, Luftblase, Blockade oder gebrochene Leitung. Schmierstoffstand prüfen, entlüften und Leitungen sowie Verteiler kontrollieren.

Ein ständiges Auslösen des DBV weist auf eine Verstopfung hin. Kein Druckaufbau deutet auf ein Leck, defektes Element oder fehlerhafte Ansaugung hin. System prüfen und entlasten.

Anlage drucklos machen, betroffene Verteilerstelle lokalisieren, Verstopfung durch manuelles Pumpen oder kontrollierten Druck lösen. Bei Bedarf Verteiler reinigen oder ersetzen.

Ein zu zähes Fett führt zu Überlastung, Überhitzung und Ausfall. Immer Schmierstoffe gemäß NLGI-Klasse und Herstellervorgaben verwenden.

Das Element muss korrekt montiert, entlüftet und der Behälter gefüllt sein. Betriebsdruck und Fördermenge prüfen, um eine korrekte Schmierung sicherzustellen.