´

SKF

SKF steht für professionelle Schmiertechnik – von Einpunkt-Schmiergeräten bis zur vollwertigen Zentralschmieranlage für Maschinen, Fahrzeuge und Industrieanlagen. Zum SKF Schmiertechnik-Portfolio gehören auch die bekannten Marken Lincoln und Vogel. Mit automatisierter, bedarfsgerechter Zentralschmierung lassen sich Schmierstellen zuverlässig versorgen, Wartungsaufwand reduzieren und Stillstände vermeiden.

Bei uns finden Sie passende SKF Komponenten, inklusive Lösungen aus dem Lincoln und Vogel Sortiment: Pumpen, Verteiler/Dosierelemente, Leitungstechnik sowie Steuerung und Überwachung, für Nachrüstung und Neuanlagen.

Alle Produkte von SKF




So funktioniert ein Einleitungs-Zentralschmiersystem

In diesem Video erhalten Sie einen anschaulichen Überblick über SKF (Lincoln) Einleitungs-Zentralschmiersysteme. Dabei werden die wichtigsten Systemkomponenten und das grundsätzliche Funktionsprinzip gezeigt – also wie eine zentrale Pumpe den Schmierstoff über eine Hauptleitung bereitstellt und die Verteilung über passende Dosierelemente erfolgt. So bekommen Sie ein gutes Gefühl dafür, wofür Einleitungssysteme typischerweise eingesetzt werden und warum sie in vielen Anwendungen eine robuste, gut planbare Lösung für die automatische Schmierung sind.

Finden Sie das passende System für Ihre Bedürfnisse

Beantworten Sie diese 5 Fragen – daraus ergibt sich meist schon eine Tendenz:

  1. Wie viele Schmierstellen? (1 / <50 / 50–200 / >200)

  2. Schmierstoff? (Öl / Fließfett / Fett bis NLGI 2)

  3. Leitungswege? (kurz / mittel / sehr lang)

  4. Umgebung? (sauber / staubig / nass / heiß / schwer zugänglich)

  5. Monitoring? (ja / nein) Punkte sein

  6. SPS-Anbindung? (ja / nein)

Beispielergebnisse

1 Schmierstelle → Einpunkt-Schmierstoffgeber SKF SYSTEM 24 (LAGD)

<50 bis ~150 Schmierstellen, robust & gut überwachbar → Progressiv mit SSV/SSVD (typisch mit P203 oder KFG)

Viele Schmierstellen in überschaubaren Entfernungen, definierte Dosierung über 1 Hauptleitung → Einleitung / Single-Line (MonoFlex) mit Kolbenverteilern 34x/35x/39x (typisch mit MKx bei Öl bzw. Fließfett)

Sehr große Anlagen / lange Strecken / raue Bedingungen / sehr viele Schmierstellen → Zweileitung mit ZPU und VSG-Zweileitungsverteilern

Mehrere getrennte Schmierkreise direkt aus einer Pumpeneinheit → Mehrleitung mit P205 (mehrere Pumpenelemente/Abgänge je nach Ausführung)

Um das passende Ergebnis für Ihren speziellen Einsatzfall zu erreichen, kontaktieren Sie bitte unser Vertriebsteam.

SKF Zentralschmierung – Systeme mit Mehrwert

Damit eine Zentralschmieranlage im Alltag zuverlässig läuft, braucht es vor allem zwei Dinge: eine passende Pumpe (Druck/Fördermenge/Schmierstoff) und eine saubere Verteilung/Dosierung (je nach Systemwelt Einleitung, Progressiv, Zweileitung oder Öl-Luft). Unten finden Sie die typischen SKF Komponenten aus unserem Sortiment; kurz erklärt, praxisnah eingeordnet.

Pumpen & Pumpenaggregate

MKx (MKF / MKL / MKU) – Zahnradpumpenaggregate

Wofür typisch: Einleitungs- (MonoFlex) sowie Öl-Luft-Schmierung, wenn Sie Öl sauber fördern und den Leitungsdruck gut im Blick behalten möchten.
So arbeitet das System: Zahnradpumpe mit integrierter Druckbegrenzung und Entlastung (Schutz + definierter Betrieb).
Monitoring-Tipp: Optional Manometer (visuelle Kontrolle), Druckschalter (elektrische Überwachung) und Füllstandsüberwachung.

P203 – elektrische Schmierpumpe

Wofür typisch: Kompakte, wirtschaftliche Lösung für viele Standardanwendungen – je nach Auslegung auch für bis zu ca. 150 Schmierstellen (u. a. abhängig von Leitungswegen).
So arbeitet das System: Intervallbetrieb: Pumpe fördert, Verteiler dosieren – danach Stillstand.
Monitoring-Tipp: Drucküberwachung mit Manometer (vor allem bei langen Leitungen) erhöht die Betriebssicherheit.

P205 – Pumpe für Mehrleitung & Progressiv

Wofür typisch: Wenn Sie mehrere Abgänge/Schmierkreise direkt aus der Pumpe versorgen möchten (Mehrleitung) oder eine robuste Förderquelle für Progressivsysteme brauchen.
Praxisnutzen: Als Hochdruck-Mehrleitungspumpe kann die P205 laut SKF mit bis zu 5 Pumpenelementen betrieben werden – gut, wenn mehrere Schmierpunkte/Stränge getrennt versorgt werden sollen.

KFG – Kolbenpumpe (für Fett)

Wofür typisch: Für Fett in MonoFlex (Einleitung) und ProFlex (Progressiv).
So arbeitet die Pumpe: Exzenterantrieb bewegt die Pumpenelemente; die Serie ist u. a. mit Füllstandsüberwachung verfügbar.
Praxisnutzen: Typische Merkmale sind Förderleistungen im Bereich 0,8 bis 15 cm³/min und Behältergrößen 2 bis 20 kg (ausführungsabhängig).

ZPU – Versorgungspumpe für Zweileitung

Wofür typisch: Zweileitungssysteme oder als Versorgungspumpe in größeren Anlagen – wenn hohe Drücke und größere Fördermengen gefragt sind.
Technischer Rahmen: Für ZPU 08/14/24 nennt SKF einen max. Druck von 400 bar (modellabhängig).

Zahnringpumpe 143 (Gerotor) – für Ölumlauf

Wofür typisch: Ölumlauf-Schmiersysteme, wenn Sie Öl kontinuierlich und ruhig fördern wollen.
Vorteile: Selbstansaugend, konstantes Fördervolumen; z. B. 0,85 bis 19 l/min bis 50 bar und 20 bis 1.000 mm²/s (Viskosität) – ausführungsspezifisch.

Verteilen & Dosieren

Kolbenverteiler 34x, 35x, 39x (Serie 340/341/342 …) – MonoFlex Vorschmierverteiler

Wofür typisch: Einleitungs-Schmiersysteme für Öl oder Fließfett, nahe an der Maschine montiert – übersichtlich, gut planbar.
So funktioniert es: Eine Hauptleitung versorgt den Verteiler; dieser gibt definierte Mengen pro Abgang ab.
Technischer Rahmen (Serie MonoFlex, aus Herstellerangaben): je nach Ausführung geeignet für Öl 20–2.000 mm²/s, Fließfett NLGI 000/00/0.

SSV / SSVD – Progressivverteiler (Blockbauform)

Wofür typisch: Progressivsysteme, wenn Sie verteilte Schmierstellen in einer Kette zuverlässig versorgen und Störungen klar erkennen möchten.
So funktioniert es: Schmierstoffmenge wird in festgelegte Teilmengen aufgeteilt (Progressivprinzip).
SSVD-Plus: kompakte Blockbauform; Fördermenge pro Hub ist über Dosierschrauben bzw. Schraubengrößen anpassbar.
Monitoring-Tipp: Kolben-/Zyklusüberwachung am Verteiler liefert in Progressivsystemen sehr eindeutige Störsignale (Blockade stoppt Folgeversorgung).

VSG – Zweileitungs-Dosierelemente

Wofür typisch: Zweileitungssysteme in großen Anlagen, wenn lange Strecken, viele Abnehmer und harte Umgebungen zusammenkommen.
Technischer Rahmen: SKF beschreibt VSG-Dosierelemente für Zweileitung mit Drücken bis 400 bar (modellabhängig).

Öl-Luft-Schmierung: Mischventil MV

Wofür typisch: Wenn Sie Öl mit Druckluft zur Schmierstelle transportieren (Öl-Luft/Minimalmengenschmierung), z. B. bei schnelllaufenden Lagern.
So funktioniert es: Im Mischventil übernimmt Druckluft den Transport des Öls in die Schmierstellenleitung bis zur Schmierstelle.
Auslegungstipp: MV immer als Teil der kompletten Öl-Luft-Kette betrachten (Dosierung + Luftversorgung + Leitungsführung).

Einzelschmierstelle automatisieren: Schmierstoffgeber LAGD (SKF SYSTEM 24)

Wofür typisch: Nachrüstung einzelner Schmierpunkte, schwer zugängliche Stellen, standardisierte Wartungsintervalle.
Technischer Rahmen: Gasgetriebener Einpunkt-Schmierstoffgeber mit einstellbarer Abgaberate 1 bis 12 Monate, ATEX-Zulassung für Zone 0 und transparentem Behälter zur Sichtkontrolle (je nach Variante).

Typische Komponenten bei Sinntec

Je nach Systemwelt finden Sie bei uns typischerweise:

• Pumpen & Pumpenaggregate (auslegungsabhängig nach Schmierstoff/Leistung) 
• Verteiler/Dosierelemente (Progressivverteiler, Einleitungsverteiler, Zweileitungsverteiler)
• Ventile, Verschraubungen, Schlauch-/Rohrleitungstechnik, Zubehör 
• Sensorik & Monitoring (Druck, Zyklus/Kolben, Füllstand, Störmeldungen) 
• Einpunkt-Schmiergeräte (SYSTEM 24, optional Connected)

Nächster Schritt: Lassen Sie Ihre Stückliste prüfen – wir gleichen Schmierstellenzahl, Leitungswege und Monitoring-Wunsch mit den passenden SKF Komponenten ab.

Warum SKF Komponenten bei Sinntec kaufen?

Bei Sinntec bekommen Sie SKF Schmiertechnik mit praxisnaher Beratung für Ihre Anwendung. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl passender Komponenten, abgestimmt auf Schmierstoff, Schmierstellenanzahl, Leitungswege und Umgebung. So finden Sie schneller das richtige System und vermeiden Fehlkäufe. Sie erhalten bei uns die typischen Bausteine für Zentralschmierung: Pumpen, Verteiler/Dosierelemente, Leitungstechnik, Ventile sowie Steuerung und Überwachung. Auf Wunsch unterstützen wir auch bei Nachrüstung, Erweiterung und sinnvollem Monitoring (z. B. Druck, Zyklus, Füllstand).


Sie haben weitere Fragen? - Gerne helfen wir Ihnen weiter!


Wir beantworten die wichtigsten Fragen vorab

Progressiv für kleine/mittlere Maschinen, Zweileitung für große Anlagen & lange Strecken, Einleitung für planbare Dosierung über eine Hauptleitung, Mehrleitung bei mehreren getrennten Kreisen – Einpunkt, wenn Sie nur eine Schmierstelle automatisieren möchten.

SKF beschreibt je nach System unterschiedliche Größenordnungen: Progressiv bis ca. 150 (erweiterbar), Zweileitung bis ca. 2.000 und lange Distanzen.

Schmierstoff (Öl/Fließfett/Fett, NLGI/Viscosity), Schmierstellenzahl, Leitungslängen, Umgebung (Staub/Nässe/Hitze), gewünschtes Intervall/Mengenbedarf, Monitoring-Wunsch (Druck/Zyklus/Füllstand) und ggf. SPS-Schnittstelle.

SKF beschreibt ein Web-Dashboard/Interface zur Überwachung und Einstellung – praktisch für viele Einpunkte im Feld (Status, Alarme, Settings).

Sie erhöht die Betriebssicherheit: Druck-, Füllstands- und Zyklusüberwachung helfen, Schmierfehler früh zu erkennen und Störungen sauber zu melden. Beispiele sind ST-1340 (mehrkanalig, Modbus) und LC502 (für ProFlex/MonoFlex/DuoFlex).

Das ist der Zweck der Dosier-/Verteilertechnik: definierte Mengen je Schmierpunkt. Bei Centro-Matic wird die Dosierung als unempfindlich gegenüber normalen Temperatur-/Viskositätsänderungen beschrieben.