Akku Lagerschränke
AKKULAGERSCHRÄNKE
Sie wollen Akkus sicher aufbewahren?
Wir bieten Ihnen eine Auswahl an Akku Lagerschränke inklusive Stromanschluss zum Laden mehrer Lithium-Akkus. Die Lagerschränke sind feuerwiderstandsfähig. Alle relevanten Sicherheitsregeln zum Lagen von Lithium-Batterien werden eingehalten. Ebenfalls verfügen die Schränke über eine frühzeitige Alarmierung im Schadensfall.
Akku Lagerschränke bei Sinntec
Lithium-Ionen-Akkus sind aus der modernen Industrie, Logistik und Elektromobilität nicht mehr wegzudenken, ihre Energieeffizienz ist beeindruckend, ihr Gefahrenpotenzial ebenso. Überhitzung, Brand oder Explosion sind reale Risiken, wenn sie unsachgemäß gelagert oder geladen werden. Genau hier kommen Akkulagerschränke ins Spiel. Die Sicherheitsschränke, aus unserem Sortiment, bieten zertifizierten Brandschutz, kontrollierte Lagerbedingungen und höchste technische Sicherheit für Lithium-Ionen-Akkus aller Größenordnungen. Ob zur Lagerung oder zum sicheren Laden, mit einem Akkuschrank schützen Sie Menschen, Gebäude und Betriebseinrichtungen zuverlässig vor Brand- und Folgeschäden.
Funktion von Lagerschränken für Akkus (Insbesondere Lithium-Ionen)
Die Verbreitung von Lithium-Ionen-Akkus – von der E-Bike-Batterie bis zum Energiespeicher in der Industrie – stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen in Sachen Brandschutz und Lagerung. Herkömmliche Lagerschränke sind für diese Hochleistungsspeicher nicht ausreichend. Hier kommen spezielle Akku-Lagerschränke zum Einsatz, die präzise darauf ausgelegt sind, die potenziellen Gefahren dieser Technologie zu managen. Sie sind weit mehr als nur Metallboxen: Sie sind zertifizierte Sicherheitssysteme.
Funktion und Sicherheitskonzept der Akku-Lagerschränke
Die Hauptfunktion eines Akku-Lagerschranks besteht darin, die Risiken, die von Lithium-Ionen-Akkus ausgehen, zu kontrollieren, zu isolieren und zu minimieren. Das größte Risiko ist der sogenannte thermische Durchgang (Thermal Runaway), eine unkontrollierbare Überhitzungs- und Kettenreaktion innerhalb der Zelle, die zu Brand, Explosion oder der Freisetzung giftiger Gase führen kann.
1. Brandschutz nach EN 14470-1 und EN 1363-1
Die zentrale Eigenschaft ist der zertifizierte Feuerwiderstand. Moderne Akku-Lagerschränke müssen strenge europäische Normen erfüllen, insbesondere:
- EN 14470-1 (Typ 90 oder Typ 30): Diese Norm definiert die Anforderungen an Lagerschränke für brennbare Flüssigkeiten, wird aber analog für Akkus angewendet. Die Zahl (90 oder 30) gibt die Feuerwiderstandsdauer in Minuten an. Ein Typ 90 Schrank hält einem Brand von außen (z.B. in der Werkstatthalle) mindestens 90 Minuten stand.
- Feuerwiderstand von innen nach außen: Dies ist für Akku-Lagerschränke besonders wichtig. Im Falle eines thermischen Durchgangs innerhalb des Schranks (ein Akku fängt Feuer), muss der Schrank den Brand so lange isolieren und begrenzen, bis die Feuerwehr eintreffen und löschen kann. Die Konstruktion beinhaltet daher spezielle mehrschichtige Isolationsmaterialien (z.B. Vermiculit) und eine hochfeuerbeständige Bauweise nach DIN EN 1363-1.
2. Spezifische Konstruktionsmerkmale
- Selbstschließende Türen und Lüftungsklappen: Im Brandfall schließen die Türen automatisch, um die Sauerstoffzufuhr zu unterbinden. Zudem schließen die Lüftungsöffnungen (falls vorhanden) mittels Thermoauslöseelementen (Schmelzlot) bei einer bestimmten Temperatur (z.B. 70°C) selbsttätig.
- Auffangwannen und dichte Böden: Akkus können im Brandfall elektrolytische, giftige und ätzende Stoffe freisetzen. Die Schränke besitzen dichte Böden oder integrierte Auffangwannen, um diese Gefahrstoffe aufzufangen und eine Kontamination des Bodens oder Abflusses zu verhindern.
- Getrennte Lagerebenen: Oft sind die Lagerebenen (Regale) so konzipiert, dass sie einen thermischen Durchgang von einer Ebene zur nächsten verzögern oder verhindern.
3. Aktive Lüftung und Temperaturkontrolle
Akkus sollten idealerweise bei einer kontrollierten Temperatur (oft zwischen 15°C und 25°C) gelagert werden. Einige Schränke verfügen über:
- Technische Zwangsbelüftung: Eine integrierte Lüftungsanlage führt entstehende Dämpfe oder Gase ab und hält die Innentemperatur stabil. Die Lüftung wird bei Feueralarm automatisch abgeschaltet und die Lüftungsöffnungen versiegelt, um den Brand nicht durch Sauerstoff zu fördern.
- Anschluss an Abluftsysteme: Bei Lade- und Lagerschränken ist die Abluft ins Freie zwingend notwendig, um potenziell freigesetzte Gase (z.B. im Falle eines Lecks) sicher abzuführen.
Die Konstruktion dieser Schränke basiert auf der Brandlast und der reaktiven Gefahr der Akkus.
Die Brandlast eines Lithium-Ionen-Akkus (die Energie, die im Brandfall freigesetzt wird) ist extrem hoch. Ein typischer Akku-Lagerschrank der Klasse Typ 90 soll die Ausbreitung eines Feuers mindestens 90 Minuten verzögern. Diese Zeitspanne basiert auf der Annahme, dass die Feuerwehr in dieser Zeit eintrifft und Löschmaßnahmen einleiten kann. Die Temperaturkurve im Brandtest (gemäß EN 1363-1) zeigt, dass die Außentemperatur des Schranks trotz eines Umgebungsbrandes von über 1000°C unter 140°C bleiben muss.
Moderne Sicherheitsschränke nutzen Sensorik für die frühzeitige Erkennung des Thermal Runaway:
- Rauchdetektoren: Erkennen Rauchpartikel, oft kombiniert mit
- Temperatursensoren: Registrieren einen ungewöhnlichen Temperaturanstieg, noch bevor es zur offenen Flamme kommt.
- Akustische Warnsysteme: Lösen einen Alarm aus und können oft automatisch eine Notabschaltung der Ladefunktion bewirken.
Anwendungsfälle und Einsatzbereiche
Akku-Lagerschränke sind überall dort notwendig, wo Lithium-Ionen-Akkus in nennenswerten Mengen gelagert oder geladen werden. Dies betrifft nahezu alle produzierenden und logistischen Unternehmen:
- Produzierende Industrie und Werkstätten: Lagerung von Akkus für Akkuschrauber, Messgeräte und mobile Werkzeuge.
- Logistik und Lagerhaltung: Lagerung von Akkus für Gabelstapler, Hubwagen und fahrerlose Transportsysteme (FTS).
- E-Mobilität-Wartung: Sichere Lagerung von Akkus für E-Bikes, E-Scooter und Prototypen in Werkstätten und Fuhrparks.
- Forschung und Entwicklung: Temperierte und sichere Lagerung von Test-Akkus und Prototypen in Laboren.
- Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen: Lagerung von Akkus für Notstromversorgungen und mobile medizinische Geräte.
Der Sinntec Vorteil: Produktauswahl für maximale Sicherheit
Die große Produktauswahl von Sinntec Schmiersysteme GmbH im Bereich der Akku-Lagerschränke ist ein entscheidender Vorteil, da die Anforderungen an die sichere Lagerung extrem heterogen sind.
Brandschutzklasse:
Angebot von Schränken der Klassen Typ 30, Typ 90 und speziellen Feuerwiderstandsklassen von innen und außen. Die gesetzlichen und versicherungsrelevanten Anforderungen können präzise erfüllt werden, ohne unnötige Kosten.
Funktionalität:
Auswahl zwischen reinen Lagerschränken und kombinierten Lade-/Lagerschränken (mit Belüftung und Ladebuchsen). Ermöglicht die sichere, normkonforme Ladung direkt im Schrank, verhindert eine Brandgefahr während des Ladevorgangs.
Akkutyp und Größe:
Schränke sind optimiert für kleine bis mittlere Akkus (Handgeräte) bis hin zu großen Traktionsbatterien (Gabelstapler). Die Lagerlösung ist größenoptimiert, was Platz spart und die Lagerdichte maximiert, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.
Überwachungstechnik:
Integration von Sensorik (Rauchmelder, Temperaturüberwachung) und Anbindung an Gebäudeleitsysteme. Ermöglicht die frühzeitige Erkennung eines thermischen Ereignisses und die sofortige Einleitung von Gegenmaßnahmen (z.B. Notabschaltung).
Temperierung:
Verfügbarkeit von Schränken mit aktiver, geregelter Belüftung und Temperierung zur Einhaltung optimaler Lagertemperaturen. Erhöht die Lebensdauer der Akkus und reduziert das Risiko eines Thermal Runaway durch Hitzestress.
Die Möglichkeit, zwischen speziellen Ladeschränken (mit Anschlüssen und Belüftung) und reinen Lagerschränken (zur passiven Aufbewahrung von vollen oder leeren Akkus) zu wählen, garantiert, dass jeder Kunde die Lösung erhält, die perfekt zu seiner Risikobewertung und seinem Betriebsprozess passt. Sinntec bietet dadurch eine maßgeschneiderte Sicherheit an, die über Standardlösungen hinausgeht.
Treffen Sie die richtigen Vorkehrungen
Schützen Sie Ihre Arbeitsumgebung mit geprüfter Sicherheitstechnik, denn beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus zählt jede Minute. Sinntec bietet Ihnen Akku-Lagerschränke in verschiedenen Feuerwiderstandsklassen (Typ 30, Typ 90), wahlweise mit aktiver Lüftung, Temperaturüberwachung und integrierter Ladefunktion.
Unsere Produkte erfüllen die relevanten europäischen Normen (EN 14470-1, EN 1363-1) und bieten maximale Sicherheit, sowohl von außen als auch im Inneren des Schranks.
Jetzt Akku-Lagerschränke bei Sinntec entdecken, für normkonforme, brandsichere und wirtschaftliche Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus in Werkstatt, Industrie oder Forschung.
Fragen & Antworten zu Akku-Lagerschränke für Lithium-Ionen-Akkus
Lithium-Ionen-Akkus bergen ein hohes Risiko des thermischen Durchgangs (Thermal Runaway), einer unkontrollierbaren Kettenreaktion, die zu Brand, Explosion und Freisetzung giftiger Gase führen kann. Normale Stahlschränke bieten keinen ausreichenden Feuerwiderstand. Spezielle Lagerschränke sind zertifiziert, den Brand zu isolieren (Feuer von außen) und zu begrenzen (Brand von innen), um Personen und Sachwerte zu schützen, bis die Feuerwehr eintrifft.
Die Klassifizierung Typ 90 (nach EN 14470-1) bedeutet, dass der Lagerschrank einem Umgebungsbrand (Feuer von außen) für mindestens 90 Minuten standhält, ohne dass die Temperatur im Inneren des Schranks einen kritischen Wert überschreitet. Diese Zeit gibt der Feuerwehr genügend Spielraum für eine sichere Evakuierung und die Einleitung von Löschmaßnahmen, was die Schutzzeit für die Akkus maximiert.
Der thermische Durchgang ist eine sich selbst verstärkende Überhitzung innerhalb einer Batteriezelle, ausgelöst durch Beschädigung, Überladung oder Überhitzung. Der Schrank schützt nicht aktiv vor dem Auslösen, sondern isoliert die Reaktion. Durch die feuerbeständige Bauweise (z.B. mit Vermiculit-Dämmung) und selbstschließende Türen wird verhindert, dass der Brand auf andere Akkus oder die Umgebung übergreift (Kaskadeneffekt).
Die Sicherheitsschränke verfügen über eine integrierte Schließautomatik und oft über thermogesteuerte Feststellvorrichtungen. Im Brandfall (bei Erreichen einer bestimmten Temperatur, z.B. 50∘C) löst ein Schmelzlot oder ein Bimetall-Element die Verriegelung aus. Die Türen schließen selbsttätig und dichten den Innenraum ab, um die Sauerstoffzufuhr zum Brand zu unterbinden und die Isolation zu gewährleisten.
Ja, spezielle Lade-Lagerschränke sind dafür konzipiert. Diese Schränke müssen zwingend über eine technische Zwangsbelüftung verfügen, um die beim Ladevorgang entstehende Wärme und potenziell freiwerdende Gase sicher nach außen abzuführen. Zudem sollte die Ladefunktion im Brandfall automatisch abgeschaltet werden, um die Energiezufuhr zu stoppen und die Brandlast zu reduzieren.
Die Belüftung ist entscheidend für die Temperaturkontrolle und die Abfuhr von Gasen. Eine aktive Belüftung hält die Lagertemperatur im optimalen Bereich (typ. 15∘C bis 25∘C), was die Lebensdauer der Akkus verlängert und das Risiko eines thermischen Durchgangs durch Überhitzung senkt. Im Brandfall wird die Lüftung mittels Brandschutzklappen automatisch gestoppt und abgedichtet.
Die Schränke sind mit einem dichten, flüssigkeitsundurchlässigen Boden oder einer integrierten Auffangwanne ausgestattet. Diese Konstruktion stellt sicher, dass austretende, potenziell ätzende und giftige Elektrolyte und Löschwasser im Schrank verbleiben und nicht in die Umgebung oder das Abwassersystem gelangen können. Die Auffangwannen müssen regelmäßig auf Füllstand kontrolliert werden.
Ja, dies ist technisch möglich, solange die chemische Verträglichkeit und die Gefahrenklasse der Akkus dies zulassen. Allerdings ist es ratsam, defekte Akkus oder Akkus mit unterschiedlichen Ladezuständen (volle und leere) separat zu lagern, um das Risiko einer Kettenreaktion zu minimieren. Die Einhaltung der maximalen Lagerkapazität des Schranks ist immer zwingend erforderlich.
Schränke mit integrierter Sensorik (Rauch- und Temperatursensoren) ermöglichen eine Früherkennung eines Problems, lange bevor die Türen durch die Hitze automatisch schließen. Sie senden ein optisches oder akustisches Warnsignal an den Nutzer und können oft automatisch die Stromzufuhr unterbrechen (Notabschaltung der Ladung), was kritische Sekunden zur Reaktion oder Evakuierung verschafft.
Nein, nicht ganz. Obwohl der Feuerwiderstand immer gleich sein muss, sind die Risikoprofile unterschiedlich. Volle Akkus stellen eine höhere Brandlast dar. Es wird empfohlen, Akkus im optimalen Ladezustand (State of Charge, SoC) von ca. 30 % bis 50 % zu lagern. Für defekte oder beschädigte Akkus gelten zusätzlich verschärfte, meist temporäre Lagerregeln, oft in speziellen Quarantäne-Behältern.
Der Schrank sollte auf einem festen, ebenen Untergrund und ausreichend weit entfernt von Fluchtwegen, Brandschutzwänden und brennbaren Materialien aufgestellt werden. Bei Schränken mit Zwangsbelüftung muss der Abluftanschluss ins Freie gewährleistet sein, wobei die Abluftleitungen ebenfalls feuerbeständig sein müssen. Die Zugänglichkeit für die Feuerwehr muss jederzeit gegeben sein.
In Deutschland sind die TRGS 510 (Lagerung von Gefahrstoffen) und die spezifischen Vorgaben der Sachversicherer (VdS) maßgeblich. Versicherungen verlangen oft mindestens Typ 90-Schränke für eine höhere Brandlast und können die Nutzung von unzertifizierten oder ungeeigneten Lagermitteln mit dem Verlust des Versicherungsschutzes sanktionieren. Die Einhaltung der EN 14470-1 ist daher essenziell.
Lochblecheinsätze dienen der Zirkulation der Luft im Schrank, was bei Schränken mit aktiver Belüftung wichtig ist, um eine homogene Temperaturverteilung zu gewährleisten und Hitzestaus zu vermeiden. Sie sind in der Regel so konstruiert, dass sie im Brandfall zwar die thermische Ausbreitung verzögern, aber dennoch eine Abluft von Gasen ermöglichen.
Die Widerstandsfähigkeit wird durch die Zertifizierung bestimmt. Ein Schrank Typ 90 hält dem Feuerwiderstand von außen für 90 Minuten stand. Dies bedeutet, dass die gelagerten Akkus selbst bei einem Großbrand in der Produktionshalle für diese Zeit vor der Zündung geschützt sind, was eine kritische Zeitspanne für die Rettungskräfte darstellt.
Die Wartung sollte mindestens jährlich erfolgen, in Anlehnung an die Richtlinien für Brandschutzschränke. Dabei müssen die Selbstschließmechanismen, die Dichtungen, die Funktion der Lüftungsabschaltung (Thermoauslöser) und bei Ladeschränken die elektrischen Komponenten überprüft werden. Beschädigungen an der Isolierung oder den Türdichtungen müssen sofort behoben werden.
Beschädigte Akkus (Dellen, aufgebläht, stark erhitzt) müssen sofort dem Betrieb entzogen und separat gelagert werden. Dies erfolgt in speziellen, nicht brennbaren Quarantäne-Behältern oder -Schränken, die oft zusätzliche feuerhemmende Materialien (z.B. Sand, Granulat) enthalten, um eine sofortige thermische Stabilisierung und Isolierung zu gewährleisten.
Technisch ist dies möglich, da die Schränke die notwendigen Brandschutzanforderungen erfüllen. Allerdings sind Blei-Säure-Akkus in erster Linie eine chemische Gefahr (Säuredämpfe), keine akute Brandgefahr. Für Blei-Säure sind in erster Linie säurebeständige Lagerschränke mit aktiver Korrosionsschutz-Belüftung und Auffangwannen für Säure notwendig, die oft weniger Fokus auf den reinen Feuerwiderstand legen.
Die Temperatur ist ein kritischer Faktor für die Langlebigkeit und Sicherheit von Lithium-Ionen-Akkus. Zu hohe Temperaturen (über 30∘C) beschleunigen die Zellalterung und erhöhen das Risiko des thermischen Durchgangs. Daher ist in warmen Umgebungen ein Schrank mit aktiver Kühlung oder Belüftung erforderlich, um die Akkus im sicheren Temperaturbereich zu halten.
Ja, in den meisten industriellen oder gewerblichen Anwendungen ist der Anschluss an die zentrale Brandmeldeanlage (BMA) der Einrichtung dringend empfohlen oder behördlich vorgeschrieben. Dies gewährleistet, dass ein im Schrank ausgelöster Alarm sofort an die Gebäudeleittechnik und die Feuerwehr weitergeleitet wird, was eine schnelle Reaktion im Ernstfall sicherstellt.
Ein reiner Lagerschrank dient der passiven, feuergeschützten Aufbewahrung von Akkus und enthält in der Regel keine Elektroinstallation. Ein Ladeschrank hingegen ist für das aktive Laden konzipiert. Er verfügt über integrierte Steckdosenleisten, einen elektrischen Anschluss, eine Temperaturüberwachung und zwingend über eine technische Zwangsbelüftung mit automatischer Abschaltung im Brandfall.